Lagerhalle für Bauhof ist teurer als gedacht

Neubau steht auf Schutt - Baracken an Hainichener Straße werden aufgegeben

Mittweida.

Die neue Kaltlagerhalle für den Mittweidaer Bauhof ist deutlich teurer geworden als von der Stadtverwaltung ursprünglich prognostiziert. Darüber informierte in der zurückliegenden Stadtratssitzung Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) das Gremium. Statt der geschätzten 294.000 Euro Kosten fielen laut Schlussrechnung insgesamt rund 356.270 Euro Gesamtkosten für das Projekt an. Die Mehrkosten wurden demnach insbesondere von Beton- und Stahlbetonarbeiten verursacht, die fast 30.000 Euro teurer waren als angenommen.

Auf dem Baufeld in der Nähe der Feuerwache hatte sich nach Angaben der Stadtverwaltung zuvor ein anderes Gebäude befunden, welches beseitigt wurde. Der Planungs- und Ausführungsaufwand für den Neubau habe sich jedoch vergrößert, weil sich die Baugrundverhältnisse als unerwartet schlecht herausgestellt hätten. Wie Schreiber auf Nachfrage erklärte, handle es sich beim Untergrund um Schutt. Bereits das Feuerwehrgebäude sei deswegen auf Pfähle gebaut worden. Zwar sei der Baugrund an einzelnen Stellen im Voraus überprüft worden, jedoch seien die Bodenverhältnisse an verschiedenen Punkten durchaus unterschiedlich.

Die Planungen zum Neubau der Halle, die in Skelettbauweise entstand, hatten bereits 2018 begonnen und sind nun abgeschlossen. Laut Stadtverwaltung sei die Halle an die Bedürfnisse des Bauhofs angepasst worden. Der Bauhof hat damit nun einen zentralen Standort. Der andere Standort - zwei Baracken an der Hainichener Straße - soll im Laufe dieses Jahres leer geräumt und aufgegeben werden. Der Umzug eile laut Schreiber zwar nicht. Allerdings herrsche an diesem Standort erheblicher Sanierungsbedarf.

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