Mila Jolee ist ein Silvesterkind, Neujahrsbaby lässt sich Zeit

Bei den Geburtenzahlen war 2019 ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Auf Mehrlingsgeburten warteten die Spezialisten im Klinikum Mittweida jedoch im alten Jahr vergeblich.

Mittweida.

Im ganzen Jahr 2019 gab es im Klinikum Mittweida 484Geburten, die von elf klinikeigenen Hebammen unterstützt und angeleitet wurden, davon 248 Jungen und 236 Mädchen. Das sagte Ines Schreiber, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Beschwerdemanagement in der Landkreis Mittweida Krankenhaus-Gesellschaft LMK. "Im Vergleich zum Vorjahr, in dem es zum 31. Dezember 468 Babys gab, ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen", so Ines Schreiber weiter. Das Neujahrsbaby lässt aber im Krankenhaus Mittweida noch auf sich warten. Mila Jolee war das letzte Kind im alten Jahr. Sie kam wie geplant am 30. Dezember um 20.44 Uhr auf die Welt.

"Mehrlingsgeburten gab es aber 2019 in unserem Haus nicht", erklärte Ines Schreiber. Der Juli war mit 57Entbindungen der geburtenreichste Monat. "Spektakulär sind immer wieder die Geburten, bei denen es die Babys nicht mehr erwarten können und bereits auf dem Weg zum Krankenhaus das Licht der Welt erblicken", so Schreiber. Auch dieses Jahr gab es mehrere Auto-Geburten.

Die Mamas mit den weitesten Anreisen kamen aus Tschechien, Baden-Württemberg und Nürnberg. "Im Jahr 2019 haben Mamas im Alter von 16 bis 44 Jahre ihre Babys in unserem Haus bekommen", erzählte die Sprecherin. Positiver Trend, was auch von hohen Qualitätsstandards zeugt, sei, dass trotz zunehmender Geburten die Zahl der Kaiserschnitte rückläufig ist. Sie liege aktuell bei knapp 21 Prozent. "Ambulant brachten lediglich elf Mütter ihre Kinder bei uns zur Welt."

Bezüglich der Vornamen zeigten manche Eltern auch 2019 wieder viel Kreativität. Zu den außergewöhnlichen Vornamen (von Kindern deutschstämmiger Eltern) zählten bei den Jungen: Luke Charlie, Santino, Caleb Lennox, Lieven Silas, Perie Brilliant, Thorin Steven, Florént. Bei den Mädchen waren es: Ginette Milla, Cataleya, Ilvie, Lilou, Hailey-Tobia, Aralé, Leia Juna.

Zu den häufigsten Namen zählten 2019 bei den Jungen: Emil, Oskar/Oscar und Paul und bei den Mädchen: Emma, Lotta und Charlotte (teilweise auch als Doppelname). Die werdenden Mütter brächten in den meisten Fällen ihren Partner mit zur Geburt, aber hin und wieder auch die beste Freundin, Schwester oder Mutter - selten kämen die Frauen allein.

Im Kreißsaal haben die Frauen laut Ines Schreiber zahlreiche Möglichkeiten der Geburt, von der Wanne über Hocker und Entbindungsbett sowie verschiedene Positionen/Haltungen. (fa/dahl)

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