Pause im Regen

Nach den stressigen Abschnitten am Dienstag, als wir von Gleisberg nach Marbach einen der schwierigsten Teilabschnitte zu absolvieren hatten und am Mittwoch, als wir von Marbach nach Hartha gerade so vor dem Gewitterguss ankamen, sind einige unserer Mitstreiter etwas angeschlagen. Auch mich hat eine hartnäckige Erkältung erwischt.

Umso froher sind wir alle, dass der Donnerstag als ein echter Ruhetag auf dem Programm stand. In der Nähe der "Räuberschänke" im Oederaner Ortsteil Hartha haben wir am Mittwoch gerade noch vor dem Einsetzen eines Gewittergusses unsere Zelte aufgeschlagen. Und als wir am Abend unser Gelage gefeiert haben, war das Wetter wieder bestens - es hat also alles gepasst. Dass es fast den ganzen Donnerstag lang geregnet hat, war auf der einen Seite nicht wirklich schön, denn so konnte man am Ruhetag kaum mal nach draußen gehen. Das Positive daran war aber, dass wir es uns in unseren Schlafsäcken gemütlich machen konnten. Und dass wir eben nicht im Regen weiterziehen mussten. Viele von uns haben den Vormittag genutzt, um sich mal richtig auszuruhen.

Am Nachmittag kam dann schließlich doch noch die Sonne raus. Und so konnten wir den Tag mit Livemusik ausklingen lassen, dazu unsere nassen Klamotten ein wenig trocknen. Heute nun geht die Reise weiter. Von Hartha aus durch die Oederaner Ortsteile Memmendorf und Schönerstadt bis nach Braunsdorf. (tre)

Unser Autor ist Michael Ehnert. Der 46-Jährige ist Lokator des Historischen Besiedlungszuges. Er führt also den Tross an, der in diesem Jahr zum 25. Mal durch die Region zieht und mit dem die Geschichte nachempfunden wird.

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