Peniger übernehmenEx-Kaufhaus

Gebäude am Hainichener Markt soll saniert werden

Hainichen.

Für das seit Jahren leerstehende Fischer-Kaufhaus am Hainichener Markt ist ein Investor gefunden. Das aus zwei Häusern bestehende Objekt kam am Donnerstag bei einer Zwangsversteigerung im Amtsgericht Chemnitz unter den Hammer. Den Zuschlag erhielt eine Immobilienfirma aus Penig, die Vermietungsgesellschaft Sommer GbR.

Nach Angaben von Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) hatten die Gesellschafter bereits am Montag im Rathaus vorgesprochen und erklärt, die Häuser ersteigern und sanieren zu wollen. Im oberen Bereich sollen demnach Wohnungen entstehen, im Erdgeschoss Gewerbeflächen. "Insofern besteht zumindest Hoffnung, dass die Immobilie perspektivisch saniert wird", so der Rathauschef. Die Immobiliengesellschaft aus Penig hat derzeit vor allem Gebäude aus Mittelsachsen im Bestand, zudem eines in Limbach-Oberfrohna und eins in Hessen, teilte Gesellschafter Angelo Sommer auf Anfrage mit.


Die Vermittlung sei durch die Volksbank Mittweida erfolgt, so Dieter Greysinger. "Da auch die Finanzierung über dieses Geldinstitut laufen soll, bin ich optimistisch, dass dem Fischer-Kaufhaus eine bessere Zukunft bevorsteht." Ende August wollen Investoren, Stadt und Bank detailliertere Pläne für das Gebäude vorstellen. "Bis dahin soll das Grundstück auch ein Stück aufgeräumt werden." Angelo Sommer geht davon aus, dass die Sanierung Mitte bis Ende 2020 beginnen könnte. Zu welchem Preis seine Gesellschaft das einstige Kaufhaus erworben hat, wollte er nicht sagen. Laut Greysinger betrug der Verkehrswert insgesamt 37.000 Euro.

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