Seltene Einblicke in Häuser an der Sachsenstraße

Zum Tag des offenen Denkmals hat sich die Arbeitsgruppe in Frankenberg unter Leitung von Falk-Uwe Langer einem bislang weitgehend unerforschten Kapitel der Stadtgeschichte zugewandt. Im Mittelpunkt eines Vortrags am Samstagabend mit 70 Gästen und vier Führungen am Sonntag stand die bauliche und gestalterische Entwicklung der Sachsenstraße und des Hammertals. Bei den Führungen, an denen insgesamt etwa 230 Geschichtsinteressierte teilnahmen, wurden auch denkmalgeschützte Häuser geöffnet, wie die im Jahr 1896 erbaute Villa Backhausen (Foto links), benannt nach dem früheren Eigentümer und Frankenberger Kaufmann Lothar Backhausen. Das Gebäude ist im Jahr 2008 denkmalgerecht saniert worden. Dessen heutiger Eigentümer Lars Ruttloff gewährte exklusiv für diesen Tag einen Einblick in die Räume. Auch im Mehrfamilienhaus Sachsenstraße 9 konnten die Führungsteilnehmer einen Blick ins Innere werfen, wo das Treppenhaus mit originaler Leimmalerei aus der Erbauungszeit 1909 erhalten worden ist. Die Erklärung dazu übernahm Malermeister Andreas Teuchner, der die denkmalgerechte Restaurierung im Treppenhaus übernommen hatte (Foto rechts). Mit der Resonanz auf diese Angebote zeigte sich Falk-Uwe Langer zufrieden: "Auf den Geschichtssinn der Frankenberger kann man sich verlassen", sagte er. (jl)

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