Spielgeräte für Kita aus recyceltem Kunststoff

Gemeinde Rossau investiert in Außenanlagen

Rossau.

Reichlich 246.000 Euro will die Gemeinde bis 2019 in die Gestaltung der Außenanlagen am Kindergartenneubau sowie in Spielgeräte, Möbel und die Ausstattung eines Sportraumes für die Einrichtung in Rossau stecken. Bezahlt werden soll das mit 180.000 Euro Zuschuss für Investitionsvorhaben im Ort, die Rossau laut Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) in diesem Jahr zusätzlich in Anspruch nehmen kann. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung zu Wochenbeginn zugestimmt, dass die Förderung aus dem Programm des Freistaates "Brücken in die Zukunft" dafür eingesetzt wird.

Reichlich 66.000 Euro, die der Ort als Eigenmittel aufbringen muss, sollen im kommenden Jahr aus dem Haushalt der Gemeinde beigesteuert werden. Für den Zuschuss habe die Gemeindeverwaltung bereits den Bescheid erhalten, das Geld müsse bis Ende des kommenden Jahres ausgegeben sein, sagte Gottwald.

Über die Vergabe des Auftrages für Spielgeräte, die im Außengelände der neuen Kindereinrichtung aufgestellt werden sollen, haben die Räte bereits in der selben Sitzung entschieden. Die Geräte soll für rund 48.500 Euro die Firma Westfalia Spielgeräte aus Hövelhof in Nordrhein-Westfalen liefern. Ihr Angebot ist laut Verwaltung das günstigste. Wie Dietmar Gottwald auf Anfrage der "Freien Presse" erklärte, sollen eine große Spielkombination und Einzelelemente aufgestellt werden. Geplant seien etwa Schaukeln, darunter eine Nestschaukel, eine Hangrutsche und ein Kletterbereich.

Eine Besonderheit gibt es nach seinen Angaben: die Gemeinde hatte sich mit der Ausschreibung an Hersteller gewandt, die Kinderspielgeräte aus Recycling-Kunststoff fertigen. Die Firma Westfalia gibt an, der Rohstoff für ihre Produkte sei der Inhalt von Gelben Säcken wie Joghurtbecher, Chipstüten und anderer Kunststoffabfall. "Wir haben in Seifersbach vor einigen Jahren den Spielplatz an der Frankenberger Landstraße mit Geräten aus Recycling-Kunststoff ausgestattet und sind zufrieden", erklärte Gottwald. Eltern, die mit ihren Kindern den Platz nutzten, teilten diese Meinung. Zudem seien die Geräte robust, und bisher sei außer einer Sprungfeder nichts kaputt gegangen.

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