Straßenbau in Mühlbach auf 2019 verschoben

Mehr als 10 Millionen Euro steckt der Landkreis Mittelsachsen dieses Jahr in Arbeiten an Huckel- pisten und Hochwasserschutzbauten - darunter in Hainichen und Striegistal. Doch nicht alles läuft wie geplant.

Mittweida.

Den Bau von zwei der eigentlich für dieses Jahr geplanten Kreisstraßen hat das Landratsamt nun doch verschieben müssen. Dabei handele es sich auch um die Ortsdurchfahrt im Frankenberger Ortsteil Mühlbach, sagte Referatsleiterin Claudia Richter gestern im Gespräch mit der "Freien Presse". "Der größte Teil der Vorhaben läuft aber planmäßig. Und dort, wo es Schwierigkeiten gab, haben wir eine Lösung gefunden." Aktuell wird noch an vielen Kreisstraßen beziehungsweise Hochwasserbauten gearbeitet. Einige Vorhaben beginnen in den nächsten Monaten, zwei sind bereits fertig. Mehr als 10 Millionen Euro sollen dieses Jahr verbaut werden. Die "Freie Presse" zeigt, wo noch bis wann sich etwas tut:

Frankenberg: An der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Mühlbach muss laut Claudia Richter noch eine Stützwand gebaut werden, deshalb hätten die Straßenbauarbeiten im Herbst nicht beginnen können. Sie sollen voraussichtlich im März nächsten Jahres starten und etwa fünf Monate dauern. Die Aufträge sollen noch 2018 vergeben werden. Zu den Kosten konnte die Referatsleiterin noch nichts sagen.

Striegistal: Eigentlich sollten am sogenannten Kniependurchbruch im Striegistaler Ortsteil Marbach bereits im Juli etwa 200 Meter Kreisstraße gebaut werden. Der Auftrag für das Hochwasserschutzprojekt sei auch vergeben, sagt die Referatsleiterin. "Er ruht aber wegen fehlender Bauteile." Sie rechnet damit, dass die Arbeiten in diesem Monat starten - geplante Kosten: 285.000 Euro. Seit Juli wird in Goßberg ein Teil der Kreisstraße und die Striegis-Brücke gebaut. Das Bauende war für Ende dieses Jahres avisiert. "Das werden wir nicht halten können", so Claudia Richter. Grund sei, dass das Ableiten des Wassers schwierig sei. "Wir mussten uns eine neue Technologie überlegen, deshalb kam es zu Verzögerungen", erklärt sie. Das Bauende dieser mit 1,3 Millionen Euro großen Hochwasserschutzmaßnahme sei nun im April 2019 geplant.

Rossau: Im Oktober soll die Deckensanierung der Kreisstraße ab der Tankstelle bis zum Ort Seifersbach beginnen. "Vorher musste eine Entwässerungsrinne komplett erneuert werden", erklärt Claudia Richter. Bis Ende des Jahres soll der Bau abgeschlossen sein.

Hainichen: Im Ortsteil Berthelsdorf ist der Bau der Stützwand und die Erneuerung der Böschung an der Kleinen Striegis erst in dieser Woche gestartet. Eigentlich sollte es schon im Juli losgehen. "Wir hatten Schwierigkeiten mit der Lieferung von Fertigteilen, jetzt sind sie aber da", begründet Claudia Richter. Die Fertigstellung verschiebe sich auf das Frühjahr 2019. 640.000 Euro soll das Projekt kosten.

Lichtenau: Die Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße zwischen Röllingshain und Ottendorf ist laut Richter in Vorbereitung. Baubeginn könnte im Frühjahr 2019 sein.

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