ZWA plant Investitionen in Klärwerke

Kompromiss mit Behörden bei geplanten Sanierungen

Frankenberg.

Der Abwasserzweckverband ZWA Hainichen will zwischen 2019 und 2022 insgesamt rund 43,8 Millionen Euro in seine Kläranlagen investieren. Etwa 24 Millionen Euro sollen dabei aus Fördermitteln bestritten werden. Ein Schwerpunkt der Investitionen sind etwa 15 kleine öffentliche Kläranlagen im Verbandsgebiet, die in den kommenden fünf Jahren saniert werden sollen. Dies hat die Verbandsversammlung, bestehend aus Bürgermeistern der am ZWA beteiligten Kommunen, in Frankenberg beschlossen. Unter den zur Sanierung vorgesehenen Anlagen sind unter anderem die in Gahlenz, Grünlichtenberg, Hausdorf, Memmendorf, Neuwerder und Wiederau. Die Maßnahmen sollen mit höchster Priorität eingestuft werden.

Der ZWA kommt damit Forderungen der Unteren Wasserbehörden entgegen: Ohne die Selbstverpflichtung hätten Sanierungsaufforderungen gedroht. Der nun gefasste Beschluss sei ein Kompromiss mit dem Landkreis Mittelsachsen und dem Erzgebirgskreis, so Ulrich Pötzsch, Technischer Geschäftsleiter des ZWA. Diese hätten auf eine Fertigstellung aller Vorhaben bis 2021 gedrängt, nun hat der Verband bis 2023 Zeit. Der ZWA hatte bei seiner Gründung vor 25 Jahren eine Reihe kleiner öffentlicher Kläranlagen von seinen Mitgliedsgemeinden übernommen sowie beim Ausbau der Abwasserversorgung weitere dezentrale Anlagen errichtet. Einige dieser kleinen Klärwerke sind nun stark verschlissen. (lkb)

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