Die Rochsburg dreht am Rad

Die Nacht der Schlösser stand im Zeichen von Uhren, Kurbeln und Zahnrädern. Besucher reisten dabei in die Vergangenheit.

Rochsburg.

Unter dem Motto "Die Rochsburg dreht am Rad" hat sich die Burganlage am Samstagabend an der Nacht der Schlösser beteiligt. Passend zur Überschrift erlebten etwa 200 Besucher, welche Räder bewegt werden können.

So wurde bei vier Turmführungen am Zeitenrad gedreht und das Uhrwerk der Turmuhr konnte bestaunt werden. Viel Kraft war zudem nötig, um das Brunnenrad in Gang zu bekommen. Mit 130 Kurbeldrehungen konnte so Wasser aus der Tiefe des Brunnens im Schlosshof nach oben befördert werden. Von Schlosschef Lutz Hennig erfuhren die Gäste dabei, wie wichtig Wasser etwa für die Küche, zum Brauen, für die gehaltenen Tiere und auch zur Brandbekämpfung war und wie viel Wasser auf einer mittelalterlichen Burganlage überhaupt gebraucht wurde. Einige Besucher konnten sich selbst an der Kurbel zum Antrieb Rades versuchen.

Vor allem kleine Besucher nutzten die Gelegenheit zum Basteln mit "u(h)rigen" Ersatzteilen. Dabei entstanden Ketten und Armbänder aus kleinen Zahnrädern, Schlüsseln oder Metallperlen.

An der diesjährigen Nacht der Schlösser beteiligten sich insgesamt acht Schlösser, darunter auch das Schloss Ringethal bei Mittweida und Schloss Wolkenburg.

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