Kitas bleiben vorsichtig

Ab Montag dürfen die Kindertageseinrichtungen wieder zu ihren regulären Öffnungszeiten zurückkehren. Einige Einschränkungen bleiben aber noch.

Rochlitz/Penig.

Keine festen Gruppen mehr oder verkürzte Öffnungszeiten, auch Elternabende dürfen unter den bekannten Hygienevorschriften wieder stattfinden - diese Lockerungen gelten ab dem kommenden Montag für die sächsischen Kindertageseinrichtungen. Bereits im Mai duften die Kitas unter strengen Vorschriften wieder alle Kinder aufnehmen, statt lediglich eine Notbetreuung zu gewährleisten für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Eine Rückkehr zum Normalbetrieb bedeuten die neuen Lockerungen allerdings noch nicht. Einige Beschränkungen müssen Eltern auch weiterhin berücksichtigen, wie Andreas Lamm, Geschäftsführer des Kreisverbandes Rochlitz des Deutschen Roten Kreuzes, bestätigt. Der Verband betreibt zehn Kinderbetreuungseinrichtungen, unter anderem in Rochlitz, Königsfeld und Lunzenau. So müssen Eltern in den Kitas weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen, Abstandsregelungen einhalten und tägliche Nachweise über die Gesundheit ihrer Kinder vorweisen. "Wir mahnen zur Vorsicht, die Pandemie ist ja noch nicht vorbei. Veranstaltungen wie vor der Coronakrise wird es in den Kitas jetzt noch nicht geben", so Lamm.

In den Peniger Einrichtungen werden die neuen Lockerungen nicht sofort umgesetzt. In zwei Schulen der Stadt war jeweils ein Kind positiv auf das Virus getestet worden. "Zur Sicherheit bleiben die derzeitigen Einschränkungen in unseren Kitas daher noch bis kommenden Donnerstag bestehen", erklärt Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt.

Bei den Rochlitzer "Glücksboten" bleibt indes alles wie gewohnt. "Wir sind eine kleine Kita, daher war eine Einteilung in Gruppen mit festem Personal nicht notwendig", sagt die stellvertretende Leiterin, Manuela Schmidl. In der Einrichtung in Trägerschaft der Rochlitzer Sozialservice gGmbH werden 21 Kinder von fünf Erzieherinnen betreut. Elternabende sind aber auch hier vorerst nicht angedacht, so Schmidl.

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