Penig sagt Müllsündern den Kampf an

Trotz mehrfacher Kritik nichts beräumt - Stadt will nun härter durchgreifen

Penig.

Nach mehrfach erfolgter öffentlicher Kritik an wilden Mülldeponien im Peniger Stadtgebiet will die Verwaltung nun stärker gegen Müllsünder vorgehen. Besonders betroffen sei die sogenannte "Hillmanns Hohle" entlang der Gartenanlage "Frohsinn", wo laut Stadtverwaltung Abfallablagerungen auf den Grundstücken der Stadt Penig erfolgen. Und auch an der Robert-Koch-Straße würden sich uneinsichtige Zeitgenossen ihres Mülls entledigen.

"Obwohl wir schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht haben, hat sich nichts geändert. Der Müll wurde nicht beräumt", kritisiert Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt bezüglich der Müllkippe an der Gartenanlage. Städtische Grundstücke seien keine Kompostieranlagen und auch keine Abfalldeponien. Es sei grundsätzlich untersagt, Abfälle auf Grundstücken zu lagern beziehungsweise Gartenabfälle auf fremden Grundstücken zu kompostieren. Wer dies trotzdem tue, mache sich strafbar. "Es ist bedauerlich, dass es eine so große Uneinsichtigkeit in unserer Stadt gibt", sagt sie. Die Stadt werde dies nicht mehr tolerieren und versuchen, die Verursacher ausfindig zu machen. Dann werde man auch hart durchgreifen, kündigt sie an.


In diesem Zusammenhang weist die Stadt noch einmal darauf hin, dass die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen über die heimischen Mülltonnen beziehungsweise über den Wertstoffhof Penig zu erfolgen habe. Dieser befindet sich im Gewerbegebiet Wernsdorf, Am Zeisig 11. Geöffnet ist der Wertstoffhof mittwochs und samstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie freitags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr. (ule)

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