Rathaus: Vom Obergeschoss ins Erdgeschoss

Wer in der Rochlitzer Behörde etwas zu erledigen hat, findet alle Ansprechpartner künftig nah beieinander. Derzeit werden die Räume noch renoviert. Auch ein Fahrstuhl ist im Gespräch.

Rochlitz.

Die Wände sind bereits gemalter. Nun wird der Fußbodenbelag verlegt, dann die Möbel eingeräumt. Die Ansprechpartner für sämtliche Anliegen, die die Bereiche Bildung und Soziales betreffen, finden die Rochlitzer künftig im Erdgeschoss des Rathauses. Die Abteilung zieht - wie zuvor schon das Einwohnermeldeamt - in den Eingangsbereich des Gebäudes, damit die Rochlitzer kurze Wege in der Behörde haben und nicht durchs gesamte Haus gehen müssen.

"Damit man sich schnell zurecht findet, wird es auch ein neues Leitsystem durchs Rathaus geben. Dafür haben wir eine große Info-Säule anfertigen lassen und neue Türschilder", sagt Oberbürgermeister Frank Dehne (parteilos). Neben der Treppe im Erdgeschoss werde die Info-Säule, die als Wegweiser durchs Haus dienen soll, aufgestellt. Darüber hinaus wird es im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes einen großen Monitor geben, auf dem Informationen für Besucher angezeigt werden können, so der OB. Davor sollen Sitzbänke stehen.

Im Rochlitzer Rathaus wird bereits seit einigen Woche renoviert und umgezogen. Auch die Stadtkasse ist bereits unten angesiedelt worden. Denn Oberbürgermeister Dehne strukturiert das Verwaltungsgebäude neu. Es sind die ersten großen Modernisierungsarbeiten seit rund 20 Jahren. Ziel ist, sämtliche Bereiche, die oft von Besuchern frequentiert werden, barrierefrei zugänglich im Erdgeschoss anzusiedeln und die Abteilungen, die keinen Besucherverkehr haben, in den oberen Etagen. Um dafür mehr Platz im Erdgeschoss zu haben, wird die Windfangtür in Richtung der Eingangstür versetzt. Die Bauarbeiten dazu starten Dehne zufolge Anfang Januar. Der Tresen im Erdgeschoss, derzeit Empfangsbereich, bleibt noch eine Weile stehen, soll perspektivisch aber weggeräumt werden. "An der Stelle wollen wir eine Kinderecke einrichten", so der OB.

Offen ist noch, ob im Rathaus ein kleiner Fahrstuhl eingebaut wird. Möglich wäre das laut dem OB bei der Treppe. Denn derzeit ist das Verwaltungsgebäude nicht barrierefrei zugänglich, vor allem der Ratsaal, in dem Stadtratssitzungen und Veranstaltungen stattfinden, ist nur über Treppen erreichbar. "Wir müssen aber erst schauen, ob der Lift passen würde", sagt der Stadtchef.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...