Schnittige Kur für Seelitzer Obstbäume

Winterzeit ist für die Mitarbeiter des Seelitzer Obstguts immer eine Zeit, in der Bäume zurückgeschnitten werden. Am Dienstag entfernte beispielsweise Gerd Hermann auf einer Plantage zwischen Döhlen und Gröblitz Triebe an Apfelbäumen der Sorte Gala. Durch das Zurechtstutzen erhalten die Früchte nicht nur ausreichend Sonne, um optimal reifen zu können. Krankheiten wird durch die schnittige Kur ebenfalls vorgebeugt. Ein Verschnitt ist laut Obstgutchef Heiko Hübler bis zu einer Temperatur von sechs Grad Minus möglich, darunter drohen Erfrierungen. Die kalte Jahreszeit nutzte das Obstgut auch, um einen halben Hektar mit Äpfeln zu roden. Auf besagter Fläche wurden im Gegenzug Aprikosen, Pfirsiche und Sauerkirschen gepflanzt. Diese Früchten sind für die Selbstpflücke gedacht, für den Hofladen und den Marktstand. Insgesamt wachsen auf 53 Hektar des Obstgutes Äpfel, auf je eineinhalb Hektar Birnen und Pflaumen sowie auf vier Hektar Erdbeeren. (acr)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
11 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 0
    0
    lupus
    24.02.2021

    Dass der Herr Hübler seine Bäume verschneiden will glaube ich nicht aber beschneiden wird er sie sicher