Übergabe des Stadions an TSV erneut auf Agenda

Nach Überarbeitung des Pachtvertrags soll Peniger Stadtrat nun beschließen

Penig.

Nachdem in der Stadtratssitzung Ende Juni der Beschluss zur Verpachtung des Peniger Stadions von der Stadt an den TSV vertagt worden war, soll nun zur nächsten Sitzung am Donnerstag kommender Woche die Übergabe der Sportstätte besiegelt werden.

Der Sportverein hatte noch Klärungsbedarf gesehen. Auf einer Versammlung stimmte die Mehrheit der Mitglieder in geheimer Wahl der Stadionübernahme zu und beauftragte den Vorstand, "die Verhandlungen mit dem Ziel der Übernahme fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen".

"Die Sportler des TSV Penig möchten die Sportstätte eigenverantwortlicher betreiben und damit den Zusammenhalt innerhalb der Abteilungen Fußball und Kegeln durch den Bezug auf die Sportstätte stärken", heißt es seitens der Stadtverwaltung. Der Entwurf des Pachtvertrages sieht unter anderem einen Zuschuss für Sach- und Personalkosten seitens der Stadt an den Verein in Höhe von 82 Prozent der nachgewiesenen Aufwendungen für die Sportstätte vor. Maximal 50.000 Euro pro Jahr, beginnend ab dem 1. Januar 2019, wolle die Stadt zahlen. Das sieht der Beschlussentwurf vor. Die Höhe des Zuschusses sei auf der Grundlage der Ergebnisse der vergangenen Jahre und der Haushaltsplanung 2018 ermittelt worden, heißt es vorab. Vorgesehen ist, den Vertrag unbefristet zu schließen. Innerhalb der ersten zwölf Monate soll ein Sonderkündigungsrecht für beide Seiten eingeräumt werden.

Stadtratssitzung am Donnerstag, dem 20. September, 18.30 Uhr im Peniger Ratssaal. Gegen Ende des öffentlichen Teils ist eine Bürgerfragestunde geplant.

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