Weg für neuen Autohof ist frei

Der Peniger Stadtrat hat den Planungen für die neue Raststätte Nord zugestimmt. Der Investor will sie auf dem alten Kiesgruben-Areal bauen.

Penig.

Zwischen der Leipziger und der Dittmannsdorfer Straße in Penig will Uwe Vieweg, Chef der in Niedersteinbach und Mühlau ansässigen Sand- und Splittwerke, den künftigen Autohof Penig Nord errichten. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend zugestimmt, dass er die dafür vorgesehene Fläche vergrößern und mit den Planungen beginnen darf. Die Kosten dafür übernimmt der Investor.

"Die Flurstücke liegen direkt an der Autobahn und bieten genügend Platz für die Errichtung eines Autohofs", sagte Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU). Die neue Raststätte soll einmal den Parkplatz Mühlbachtal entlasten. Momentan parken die Lkw dort teilweise in beide Richtungen auf der Fahrbahn. Sollten die Pläne aufgehen und der Autohof gebaut werden, dann würden die Kraftfahrer in Zukunft bessere Bedingungen als bisher vorfinden. Dass der ehemalige Kiestagebau auf diese Weise eine sinnvolle Nachnutzung erfährt, werde von der Stadt Penig begrüßt, hieß es.

Zurzeit wird das Riesenloch, das neben der A 72 klafft, durch eine Spezialfirma verfüllt. Insgesamt sind rund 400.000 Tonnen nötig, um das etwa acht Meter tiefe Loch zu schließen. Verfüllt wird in verschiedenen Abschnitten. Wenn einer fertig ist, kann darauf schon gebaut werden. Uwe Vieweg schätzt, dass die Arbeiten aller Voraussicht nach noch bis 2022 oder 2023 dauern werden. Der neue Autohof soll einmal über eine Tankstelle, Gastronomie und Sanitäranlagen sowie dringend benötigte Lkw-Parkplätze verfügen.

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