Abwanderung von Studenten in andere Bundesländer

Dresden (dpa/sn) - Das Wissenschaftsministerium lässt derzeit untersuchen, welche Jobs in welchen Bundesländern die Absolventen der sächsischen Hochschulen antreten. Die sogenannte dritte Absolventenstudie sei derzeit bei der TU Dresden in Arbeit, teilte das Ministerium in Dresden mit.

Eine vorherige Erhebung aus dem Jahr 2014 hatte ergeben, dass zwar 75 Prozent der Studierenden auch in Sachsen nach einem Job suchten. Nur 57 Prozent begannen ihr Erwerbsleben aber dann tatsächlich in dem Bundesland. «Dies kann man nur so interpretieren, dass andere Arbeitsplatzangebote attraktiver waren», hieß es vom Ministerium. Ob Sachsen als Arbeitsort inzwischen beliebter geworden ist oder nicht, soll die neue Absolventenstudie zeigen.

Die Erkenntnisse der TU Dresden deckten sich in der Tendenz mit einer am Mittwoch in Köln publizierten Erhebung der Uni Maastricht und des Personaldienstleisters Studitemps hervorgeht, erklärte das Ministerium. Demnach sind die ostdeutschen Hochschulen zwar attraktiv für Studierende aus anderen Landesteilen. Aber viele junge Menschen wollen nach ihrem Abschluss auch wieder wegziehen.

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