AfD-Spitzenkandidat: Der Gegenspieler

Der sächsische AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah ist Rechtsanwalt, katholisch und Business-School-Absolvent. Seinen Anhängern verkauft er Sachsen als Idyll, das es vor der Europäischen Union zu retten gilt.

Dresden.

Das größte Glück, das "dem Volk" in diesem Jahr passieren könne, sei es, "Merkel loszuwerden", wenn die AfD bei den Wahlen abräume. So ruft es Maximilian Krah in den Saal und holt sich seinen Jubel ab. Hundert Anhänger, siegesgewiss. Vor dem Auftritt im Schloss Burgk hatte Krah gesagt: "Freital ist so angenehm. Echte Sachsen!"

Auf Listenplatz 3 hinter dem Parteichef Jörg Meuthen, Wirtschaftsprofessor vom Rhein, und Guido Reil, Ex-Bergmann von der Ruhr, hat der Anwalt von der Elbe den Einzug ins Europaparlament so gut wie in der Tasche. In Umfragen steht die AfD bei zwölf Prozent. Vor kurzem veröffentlichte Krah auf Instagram schon Selfies und Familienfotos aus Brüssel und Straßburg - kleine Vorabbesichtigung seiner zukünftigen Wirkungsstätten.

Der Kandidat behauptet, bereits 2013 als CDU-Ortsvorsitzender in Dresden-Zschachwitz die AfD gewählt zu haben, um "Veränderungsdruck zu erzeugen". Damals scheiterte Krahs Versuch, dem Abgeordneten Andreas Lämmel die Bundestagskandidatur streitig zu machen. Vier Jahre später forderte er Lämmel erneut heraus, wechselte dann aber lieber die Partei. Er hätte nur verlieren können, sagt er zu diesem Manöver. Selbst wenn er sich in Dresden gegen Lämmel durchgesetzt hätte, wäre er als Konservativer unter Liberalen in Berlin isoliert geblieben.

Geboren wurde Maximilian Krah 1977 in der Oberlausitz. Er ist katholisch und hat eine sorbische Großmutter. Seine Mutter arbeitete als Lehrerin in einer Förderschule, zuletzt als stellvertretende Leiterin. Krah kann von Kindheitserfahrungen mit milieugeschädigten Altersgenossen erzählen. Heute würden die Förderschüler von Zuwandererkindern bedroht, weil man sich weniger um sie kümmern könne und Muslime gegen sie zusammenhielten. Davon spricht er in Freital.

Krahs Vater, ein IT-Spezialist, landete nach der Wiedervereinigung beim Statistischen Landesamt und wurde dann Ministerialrat im Innenministerium. Das bürgerlich geprägte DDR-Familienumfeld sei so gewesen, wie es Uwe Tellkamp im Roman "Der Turm" beschreibt: Mitmachen, was man musste, aber nicht mehr. "Ich hatte eine schöne Kindheit, aber das Ende der DDR haben wir ersehnt und gefeiert!" Anfang der 1990er-Jahre trat Krah in die Junge Union ein. "Man war CDU bei uns. Da gab es nichts anderes."

Ein "Freund der Familie" (Krah), Steffen Heitmann, wurde 1990 sächsischer Justizminister. An den Positionen dieses Politikers entzündete sich vor 25 Jahren eine Kontroverse, die im Rückblick wie ein Vorzeichen kommender Verwerfungen wirkt. 1993 hatte Kanzler Helmut Kohl den Kirchenjuristen Heitmann für das Amt des Bundespräsidenten ins Gespräch gebracht. Aber Heitmann verstörte Teile der Öffentlichkeit mit Aussagen gegen eine multikulturelle Gesellschaft, für mehr Nationalbewusstsein, zur "Enttabuisierung" der NS-Zeit und zur "Einordnung" des Holocausts, die nicht nur vom Zentralrat der Juden als Banalisierung verstanden wurden. Heitmann galt nun als nicht mehr vermittelbar und zog seine Kandidatur zurück. Krah aber sagt: "So wie Heitmann dachten wir alle!" Zum ersten Mal sei ihm damals aufgegangen, "dass etwas in diesem vereinigten Deutschland nicht stimmt".

Maximilian Krah absolvierte das Kreuzgymnasium, studierte Jura in Dresden und sattelte auf eigene Kosten eine Management-Ausbildung (MBA) in London und New York obendrauf. Als Anhänger der ultrareaktionären Piusbruderschaft (den derzeitigen Papst nennt Krah in seinem Videoblog einen "Stiefellecker") knüpfte er ein Netzwerk, das ihm auch internationale Mandate eintrug. Seit 2005 ist er als Anwalt tätig, seit 2015 Mitinhaber einer Dresdener Kanzlei. Promoviert hat er im Handelsrecht.

Seine Prägung an den marktliberalen Eliteschulen schimmert bei Krah deutlich durch: Zwar sagte er beim Wahlkampfauftritt am 1. Mai in Chemnitz, er wolle Wirtschaftspolitik für Chemnitz machen und nicht für "globale Unternehmen am Ende der Welt". Danach gefragt, was das bedeute, antwortete er später, er denke in wirtschaftspolitischer Hinsicht wohl eher "amerikanisch". Donald Trumps Politik der Steuersenkungen für Unternehmen, des Ausgleichs der Handelsbilanz und des Schutzes einheimischer Industrien ("Trumponomics") faszinierten ihn.

Krahs Abschied von der CDU kam auf Raten. Noch 2012 veröffentlichte er einen Blogbeitrag, in dem er den Nationalismus als "Irrweg" bezeichnete: "Wieso soll ausgerechnet der Staat, die öffentliche Gewalt, auf dem Gedanken der Abgrenzung, der Verschiedenheit aufbauen? Der nationalen Idee des 19. Jahrhunderts fehlt die Basis in der Realität." Heute würde er das nicht mehr so schreiben, sagt Krah. Sozialpolitik wäre nur im nationalen Rahmen zu machen - und das meiste andere auch.

Ende Februar 2016 erschien in der "Sächsischen Zeitung" ein Essay von Krah ("Wer ist hier rechts?"), der den Denkweg vom patriotischen Konservativen hin zum nationalen Gegenspieler des liberalen Gesellschaftsmodells illustriert. Krah spricht von seiner eigenen, in den 90er-Jahren angeblich unterdrückten ostdeutschen Identität ("Ein Ossi wollte keiner sein"), die später der Vorstellung wich, gerade hier im Osten habe etwas Besonderes, eine tief traditionsverhaftete Geisteshaltung überlebt. Die sei im Westen längst im form- und geschichtslosen kulturellen Mischmasch aufgegangen. Auf diese Exklusivität führt Krah politische Differenzen zurück: Deshalb eben sei der Osten kritischer gegen Zuwanderung, aber freundlicher gegen Russland eingestellt. Die meinungsbildenden Kreise des Westens werden auf der Basis des eigenen Exklusivitätsgefühls abqualifiziert. "Deutschland ist heute intellektuell da, wo Westdeutschland 1989 war", schrieb Krah. Die Definition des Politologen Karl Dietrich Bracher, dass Deutschland (nur noch) eine "postnationale Demokratie unter demokratischen Nationalstaaten" sei, gehört zu Krahs stehendem rhetorischen Repertoire, dessen er sich auch in Freital bedient.

Krah verklärt Sachsen, in Anlehnung an den "Herrn der Ringe", zum "Auenland"-Idyll. Das wird im Original von friedfertigen Wesen bewohnt, den Hobbits, die, wenn man sie herausfordert, zu heroischen Abwehrschlachten fähig sind. Das Herablassende an diesem Bild scheint den Zuhörern in Freital, die begeistert klatschen, zu entgehen.

Einige Wochen nach Erscheinen des "Rechts"-Artikels in der "Sächsischen" zog Krah die Konsequenzen und kehrte der CDU den Rücken. Innerlich war er bei der AfD angekommen. Anlässlich des Amoklaufs im Juli 2016 in München twitterte er: "Das muss der Wendepunkt sein: die Willkommenskultur ist tödlich! Es geht um unser Land!" Als sich der Täter später als rechtsradikaler Bewunderer des Massenmörders Anders Breivik entpuppte, nutzte Krah das Eingeständnis seines Fehlurteils im Blog für ein abermaliges Plädoyer gegen Zuwanderung. So hielt er es auch im September 2018, als er mit falschen Zahlen zu angeblichen Sexualverbrechen operierte, die von der sächsischen Polizei öffentlich dementiert wurden. "Bei den Zahlen lag ich falsch", sagt Krah im Gespräch. "Das kann passieren. Die Argumente stimmen trotzdem!"

Bei seinen Anhängern kommt er damit spielend durch. Der Freitaler AfD-Ortschef nannte Krahs Heimspiel im "Auenland" am Ende eine "überwältigende Vorstellung". Weniger unangefochten hatte Krah am Vorabend in Brüssel gewirkt, als er in einem auf Englisch geführten TV-Streitgespräch ("Conflict Zone", im Internet bei Deutsche Welle) an der Seite eines polnischen Konservativen auf zwei erfahrene EU-Abgeordnete des liberalen Lagers traf. Hier rang er mehrfach um Fassung.

Maximilian Krah erklärt, im Fall seiner Wahl seine Dresdener Kanzlei und "einige wichtige Unternehmensmandate" behalten zu wollen. Die AfD plant, sich am Rechtsblock mehrerer europakritischer bis -feindlicher Parteien zu beteiligen, die sich zurzeit Hoffnung auf etwa ein Drittel der Sitze machen.

In einer Serie stellen wir Europawahl-Kandidaten für Sachsen vor. Bisher sind erschienen: Peter Jahr (CDU), Anna Cavazzini (Grüne). Am 16. Mai folgt ein Beitrag über Cornelia Ernst (Linke).

www.freiepresse.de/europawahl2019

Das Europa-Wahlprogramm der AfD 

Europa der Nationen: Die AfD will Europa als Wirtschafts- und Interessengemeinschaft souveräner Staaten. Das EU-Parlament soll abgeschafft, der EU-Apparat verkleinert werden. Die AfD fordert Volksabstimmungen über "wichtige Fragen". Gelingt keine Reform, soll ein Austritt Deutschlands (Dexit) durch Volksabstimmung möglich sein.

Außenpolitik und Sicherheit: Die AfD setzt auf die Nato als das Verteidigungsbündnis für Europa und lehnt eine europäische Armee ab. Sie ist für gute Beziehungen zu Russland.

Finanzen und Wirtschaft: Die EU soll auch in Zukunft keine eigenen Steuern erheben dürfen.

Geldpolitik und EU-Transfers: Die AfD will die Eurozone in der heutigen Form verlassen. Sie setzt auf Marktwirtschaft und nationale Eigenverantwortung. Das Bargeld soll erhalten und die Nullzins-Politik der EZB beendet werden. Das aktuelle Transfersystem lehnt die AfD ab.

Zuwanderung: Die AfD fordert einen Kurswechsel in der Asyl- und Einwanderungspolitik. Einwanderung nach Europa soll begrenzt und so gesteuert werden, dass die "Identität der europäischen Kulturnationen" erhalten bleibt.

Wehrhafter Rechtsstaat: Das Schengener Abkommen soll überarbeitet werden, um illegale Einreisen zu verhindern. Die AfD ist gegen die Verlagerung von Justizaufgaben an die EU und die Gründung einer europäischen Staatsanwaltschaft.

Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz: Die EU-Förderung der Landwirtschaft soll in die Mitgliedsstaaten zurückgeholt werden. Die Spekulation mit landwirtschaftlichen Flächen soll unterbunden, die "Vermaisung der Kulturlandschaft" gestoppt werden. Die AfD ist gegen EU-Bevormundung und ideologische Grenzwerte etwa bei der Luftreinhaltung.

Sozialpolitik: Die Unterbindung unkontrollierter Zuwanderung unterqualifizierter Menschen ist sozialpolitisch notwendig. In der EU sollen die Herkunftsländer zur Unterstützung notleidender Staatsangehöriger verpflichtet werden.

Familienpolitik: Die AfD will eine geburtenfördernde Familienpolitik wie in Polen, Ungarn und auch Frankreich, das junge Eltern stark unterstützt. Zuwanderung löse keine demographischen Probleme.

Energie und Klima: Die AfD fordert eine Kehrtwende der EU-Klimapolitik und setzt bei der Energiepolitik auf nationale Eigenständigkeit. Der Ausstieg aus der Braunkohle ist vor allem ein Vorwand, um einen ökologistischen Planungs- und Zwangsstaat zu errichten.

Bildung und Kultur: Die AfD setzt auf nationale Bildungsstandards und -traditionen und sieht den Bologna-Prozess zur Angleichung von Studiengängen als gescheitert an. Sie will die deutsche Sprache bei den EU-Institutionen aufwerten.

Gesundheitspolitik: Es soll gesetzlich klargestellt werden, dass die nationale Gesetzgebung für den Gesundheitsbereich zuständig ist und den Vorrang vor europäischer Wirtschaftspolitik genießt.

Meinungsfreiheit und Datenschutz: Die AfD will die Datenschutzgrundverordnung abschaffen. Sie lehnt eine Zensur sozialer Medien sowie Uploadfilter ab.

Bewertung des Artikels: Ø 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
30Kommentare
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  • 1
    3
    Distelblüte
    vor 19 Stunden

    @malleo: Immerhin haben Sie sogar mit einer Antwort reagiert und ein paar Daumen fanden sich auch...

  • 4
    2
    Malleo
    18.05.2019

    distel
    Interessiert Ihr Beitrag jemanden?

  • 1
    5
    Distelblüte
    18.05.2019

    @Malleo: Haben Sie etwas zu viel Kubitschek und Höcke gelesen?

  • 4
    2
    Malleo
    18.05.2019

    DrHDL
    Wir haben auf Anhieb große Schnittmengen ob der Sicht auf diese Republik.
    Die Vitae deren Repräsentanten läßt dieses Urteil zwanglos zu.

  • 7
    3
    DrHDL
    18.05.2019

    Achtung, ich lege absichtlich Köder aus, obgleich ich in dieser Kommentar-Runde eindeutig (leider) zu spät komme: Mich reizt dieses Thema der Professoren und Plagiate.

    In der DDR-Zeit wurde man z.B. Professor (und sogar Direktor der Sektion Physik), wenn man z.B. an der TU Chemnitz als Sekretär der obersten SED-Parteileitung hinreichend "überzeugend" tätig gewesen ist. Dann - nach der Abschaffung des Unrechtsstaates - wurden solche belasteten Leute von der Uni vertrieben ... und werden heute dafür beispielsweise als sächsische Honorarkonsuln belohnt. Oder - was bei Chefärzten weit verbreitet ist - man hält einen Honorar-Vortrag an einer Uni und trägt ab sofort und für alle Zeiten den Professoren-Titel. Wenn das nicht zieht, lässt man sich ehrenhalber auf diesen Deal ein, was in gewissen Branchen wegen gut funktionierender `Netzwerke` relativ leicht fällt. Also, dieser Titel verkommt sowieso zur Hure.

    Ganz anders brisant (oder mindestens ebenso) ist aber die Tatsache der Plagiate. Da sie sich gerade in den Sphären der medizinischen und sozialen "Wissenschaften" und zudem ganz bestimmt nicht zufällig in den Etagen der Bundespräsidenten und Minister häufen, müsste es doch dem Bundesbürger zu denken geben. Wenn man nämlich in der Geschichte zurückschaut, fällt auf, dass fast alle Hochkulturen an geistiger und physischer "Fettleibigkeit" zugrunde gingen. Immerhin, auch trugen zu den Niedergängen immer mit entscheidend bei, das die damaligen Massen vor lauter Dünkel ihr Ende nicht kommen sahen, weil sie nichts mehr wirklich sozial- oder naturwissenschaftlich kritisch hinterfragten. Hallo, so ist das heute z.B. mit dem CO2, dem Staub, dem Glyphosat, der Kohle, der Kernenergie, den Batterien, der vermeintlich dauerhaften Verfügbarkeit der Sonnenenergie, der Datenschutz-Orgie, der Nächstenliebe, dem Multikult, den Beziehungen zu ehemals befreundeten Nationen, dem allgemeinen Respekt, der emotional und medial-massenpsychotisch arrangierten `Wahrheitsfindung` …

    Ohne sich gleich als Prophet zu stilisieren, kann man daher z.B. leicht vorhersagen, dass in Deutschland das gesellschaftsrevolutionäre Potential der Babys noch nicht ausgeschöpft ist, dass künftig jeder Bürger auf solar betriebenen Rollschuhen auf die Straße darf, dass man überall zugunsten der religiösen Gleichberechtigung die Kirchtürme abbricht, dass die Bauern künftig nur noch Raupen und Kröten züchten, dass Russen wieder und Chinesen endlich hier die Macht übernehmen, dass eigentlich jede Industrie gesundheitsschädlich ist, schlicht, dass die Bäume für die Affen nicht mehr ausreichen.

  • 6
    6
    Lesemuffel
    15.05.2019

    Richtig, Krah steht zu eigenen Fehlern und Fehleinschätzung, blacknatter. Das ist doch gut, Aufschneiden, Wortakrobaten haben wir doch beim politischen Gegner in großer Zahl. Das, was kritikwürdig ist, hat Krah nicht zu verantworten. Das haben die wahrscheinlich in Ihrer Wahrnehmung Unfehlbaren. Und Reform der EU? Lassen wir uns mal überraschen, ob der Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg beendet wird.

  • 5
    6
    Blackadder
    15.05.2019

    @Lesemuffel: Welche Lügen? Erst loben Sie den Artikel über Krah so sehr und jetzt haben Sie ihn gar nicht zu Ende gelesen? Rechte Spalte, der Abschnitt, der mit "Einige Wochen" losgeht...

  • 7
    5
    Lesemuffel
    15.05.2019

    Wieso? Welche Lügen, blacknatter? Ich kann die Lügen seit 30 Jahren gar nicht alle aufzählen. Vielleicht mal eine: "Die Renten sind sicher". Das log oder versprach wider besseres Wissen aber kein AfD-Politiker, nicht wahr?

  • 4
    7
    Blackadder
    15.05.2019

    @Lesemuffel: Seine Lügen stören Sie also nicht?

  • 7
    6
    Lesemuffel
    15.05.2019

    Ein fairer Artikel. Keine der üblichen, gestanzten Worthülsen des Alt-Establishments. Der Herr Krah spricht Klartext. Er macht es eigentlich ganz leicht, wo man sein Kreuzchen machen muss, damit wir aus der von den Altparteien hausgemachten EU-Krise rauskommen kann. Alle seine Vorschläge sind gut und richtig.

  • 7
    3
    OlafF
    15.05.2019

    Das sich Blackadder hervorragend mit IT auskennt merkt man, an welcher Quelle sie/er sitzt ist mir egal. Aber GOOGLE lebt nur von den Informationen, welche andere eingeben. Diese beruhen nicht immer auf Fakten, sondern oft auch auf dominierenden Meinungen. Aber bei der Akzeptanz anderer Meinungen, happert es manchmal etwas. Ich möchte nicht behaupteten, dass ich die EU für eine schlechte Sache halte. Im Gegenteil, wenn europäische Völker anstatt aufeinander zu schießen miteinander Handel treiben, an gemeinsamen Projekten arbeiten und sich wirtschaftlich und militärisch gegenseitig helfen ist das mehr als erstrebenswert. Aber bitte nicht die nationalen Interessen vermischen und nationale Unterschiede ignorieren. "Deutschland First"kommt bei Partnern dabei nicht immer gut an, dass wird auch die AFD bald merken. Wenn die AFD ihren Kurs ändert und berücksichtigt, dass 3/4 der Bürger für den Erhalt eines gemeinsamen Europas stimmen, dann ist das für mich kein Kurswechsel, sondern einfach die Akzetanz der Realität. Nebenbei wird sie wissen, dass Deutschland nicht nur Zahlmeister in der EU ist, sondern abhängig vom Export. Die europäische Binnenkonjunktur wird noch einige Zeit die Grundlage unseres Wohlstrandes bleiben. Bevor die EU sich weiter selbst auflöst, kann ein Versuch diese zu reformieren nicht schaden. Dazu braucht es auch eine Opposition, sonst bewegt sich nichts."Wir vereinigen in uns die Sorge um unser Haus zugleich und unsere Stadt [...] [d]enn einzig bei uns heißt einer, der daran gar keinen Teil nimmt, nicht ein stiller Bürger, sondern ein schlechter." Nicht von mir, sondern bin im INTERNET drauf gestoßen (...hat Perikles gesagt).

  • 6
    3
    Hinterfragt
    15.05.2019

    "... Ich kann nur Google bedienen..."
    Das glaube ich Ihnen ungesehen ...

  • 5
    4
    SimpleMan
    15.05.2019

    Ich sehe schon einen Unterschied, ob man nicht alle Quellen in einer Doktorarbeit sauber angibt oder einfach einen Professorentitel erfindet. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/professorentitel-afd-entfernung-internetseite-gunnar-beck-europakandidat

  • 3
    7
    Blackadder
    15.05.2019

    @franzudo: Ich kann nur Google bedienen, das ist alles.

  • 1
    2
    OlafF
    14.05.2019

    Die Beseitigung der Politbürokratie traue ich denen jedoch noch nicht zu. Dafür sind sie noch zu kurz im Rennen... Aber clevere Strategie: Mittelmäßige Politiker einschleusen. Und dann hoffen, dass sich die Sache von selbst erledigt. Hat bei der Volkskammer auch geklappt! Die haben die Meinung des Volkes akzeptiert und sich dann selbst abgewickelt.:

  • 7
    5
    franzudo2013
    14.05.2019

    Blackadder, lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack.
    Sie sind omnipraesent. Sie kennen viele linksextreme Quellen.
    Sie sind kein IM sondern ein hauptamtlicher Mitarbeiter?

  • 7
    10
    Distelblüte
    14.05.2019

    Wenn Herr Krah Sachsen mit Tolkiens Auenland aus "Der Herr der Ringe" vergleicht, hat er dabei an die idyllische Landschaft gedacht oder schaut er auf die Sachsen herab wie auf die klein gewachsenen Hobbits - drollige Wesen, die nie etwas unvorhergesehenes tun und ihre Ungestörtheit lieben?
    Das Herablassende an dieser Aussage fällt wohl nur Kennern der Tolkienschen Bücher bzw. Filme auf.
    Von seinen zusammen gezimmerten Aussagen zur Kriminalitätsstatistik fange ich jetzt nicht an.

  • 6
    13
    Blackadder
    14.05.2019

    @hinterfragt: Es geht doch um die Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl und deren Lügen, oder nicht?

  • 4
    5
    Malleo
    14.05.2019

    nix..
    Sie wissen offensichtlich, wovon Sie reden.

  • 5
    7
    Hinterfragt
    14.05.2019

    @Blackadder; hab ich's überlesen, wo geht es hier im Artikel um Herrn Beck?

  • 7
    6
    Malleo
    14.05.2019

    black..
    Dann reichen Sie keine Entschuldigung aus....wenigstens eine Dissertation geschrieben.
    Konsequenzen?
    Als Vizebotschafterin in den Vatikan zu Schawan?

  • 7
    5
    Nixnuzz
    14.05.2019

    @Malleo: Schreiben sie erstmal ein Plagiat! Soweit ich weiß, darf bei der anschliessenden mündlichen Prüfung nix mehr zur Hand genommen werden. Fremdergüsse in Reihe in einen logischen Kontext zu bringen, macht Arbeit..meistens auch Nachts...und begriffen haben muss man es dann auch noch..

  • 6
    7
    Blackadder
    14.05.2019

    @malleo: Ich weiß durchaus was ein Plagiat ist und sollte sich die Doktorarbeit von Frau Giffey als solche erweisen, wird sie sicher die nötigen Konsequenzen ziehen.

    Der missbräuchliche Gebrauch von Titeln wie im Fall Beck ist jedoch im Gegensatz dazu eine Straftat und bewusste Täuschung der Wähler.

    Den Unterschied kennen Sie doch sicher, oder?

  • 11
    7
    Malleo
    14.05.2019

    black...
    Die Gescheiterten sind halt in der Politik gut aufgehoben.
    Da hilft gelegentlich ein Titel weiter.
    Black..
    Ihre Toleranz ist grenzenlos...."hat sie doch wenigstens eine Doktorarbeit geschrieben!" Toll!
    Was ein Plagiat ist, das wissen Sie schon?
    Das rückt viele Beiträge von Ihnen ins rechte( besser linke) Licht.

  • 5
    9
    Interessierte
    14.05.2019

    Auf der Kandidatenliste der AfD für die Europawahl wird Gunnar Beck als Professor geführt. Doch der Politiker aus Neuss - darf diesen Titel offenbar gar nicht führen.
    ( das sind alles sehr sympathische Menschen aus dem Westen ….

  • 8
    12
    Blackadder
    14.05.2019

    @malleo: Das typische "Aber die anderen..." Gejammere. War zu erwarten.

    Frau Giffey hat wenigstens überhaupt eine Doktorarbeit geschrieben. Herr Beck hat sich den Titel einfach mal genommen und behauptet, er hätte in Sussex an einer Uni gelehrt, die nie von ihm gehört hat. Das nennt man auch Hochstapelei. ist übrigens strafbar.

  • 13
    8
    Malleo
    14.05.2019

    black...
    Gibt es da nicht eine Familienministerin im Amt, der man Plagiatsvorwürfe macht?
    Also alles voll normal.
    Wo ist Ihre Stimme?

  • 7
    11
    Blackadder
    14.05.2019

    @Freigeist: Die Punkte aus dem Wahlprogramm sind doch egal. Ebenso, dass die AfD selbst nicht so genau weiß, was sie nun im EU Parlament will - den Punkt im Wahlomat zum Dexit hat sie ändern lassen, weil sie sich innerparteilich wohl nicht grün ist darüber. Inhalte sind völlig Schall und Rauch bei AfD Wählern. Da kann Herr Reil als Nr.2 der Europawahl-Liste sich noch so oft im TV in Grund und Boden blamieren durch unfassbares Unwissen gepaart mit himmelschreiender Arroganz. Egal. Die AfD beleibt bei 12%. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass es bei uns einen stabilen Prozentsatz von 10-15% der Wähler gibt, die komplett resistent gegen Fakten oder die offenkundige politische Unfähigkeit der AfD sind.

  • 8
    7
    Freigeist14
    14.05.2019

    Die Verkürzung des AFD - Wahlprogramms auf wenige unverbindliche Passagen kann man auch als Wahlwerbung deklarieren . Wenn Herr Krah sagt : "So wie Heitmann dachten wir alle ." glaube ich das dem Herrn aufs Wort . Erst da fiel ihm auf , das etwas mit der "Einheit " nicht ganz stimmen kann . Jeder hat wohl seinen eigenen Werte-Kanon .

  • 8
    12
    Blackadder
    14.05.2019

    Mit der Wahrheit nimmt es der Herr Krah nicht so ernst. Das eint Ihn mit einem anderen AfD Kandidaten auf der Europaliste, Herrn Gunnar Beck, der als Professor auf der Liste steht und keiner ist. Na hoffentlich ficht niemand die Europawahl an, wenn auf der Liste ein falscher Titel steht.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-europakandidat-gunnar-beck-traegt-professoren-titel-offenbar-zu-unrecht-a-1267311.html

    "Mut zur Wahrheit"



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