Angriff auf AfD-Büro: Kretschmer befürchtet Gewaltspirale

Der Ministerpräsident hält weitere Anschläge für möglich, sogar auf den Landtag. Die AfD zieht Konsequenzen aus dem Döbelner Vorfall.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    franzudo2013
    10.01.2019

    Herr Kretschmer muss sich über nichts wundern. Seine Gespräche mit der Bevölkerung müssen natürlich auch zu Ergebnissen führen. Reine therapeutische Angebote fühlen sich gut an, bringen aber nichts.
    Taten statt Worte!

  • 2
    3
    Freigeist14
    10.01.2019

    Der letzte Verfassungsbericht schreibt von einem harten Kern von 24.000 Rechtsextremisten -1000 mehr als ein Jahr zuvor .Dieser harte Kern wird als offen gewaltbereit eingeschätzt bei einer viel größeren rechten Szene mit neofaschistischer und rassistischer Einstellung . Diese Gefahr wird nicht geringer,wenn man "linken Extremismus" hochschreibt oder mit offenem rechten Terror gleichsetzt . Und klapa@ : Die Weimarer Republik war sehr wohl nicht taten u.hilflos gegenüber der Gewalt auf der Straße . Nur wurde zu lang bei dem braunen Terror wohlwollend ein Auge zugedrückt .Während allein im roten Blutmai 1929 33 unbewaffnete Männer und Frauen erschossen wurden .

  • 4
    8
    Interessierte
    10.01.2019

    Und warum ist denn das so ???
    Wenn natürlich in diesem Land bzw. in dieser Demokratie ´jeder` machen kann , was er will , dann wird das nicht mehr anders werden , da machen die Guten das Gute und die Bösen das Böse

  • 12
    4
    gelöschter Nutzer
    10.01.2019

    Warum sich Herr Kretschmer wundert, muss verwundern.

    Was sich in der Gegenwart als Niveau der politischen Auseinandersetzung in Deutschland etabliert hat, mit beinahe täglichen Wut- und Gewaltausbrüchen der linken gegen die rechte Szene und umkehrt, Vandalismus, Verrohung der allgemeinen Debattenkultur und Verlust des staatlichen Gewaltmonopols, erinnert in fataler Weise an die Situation in der späten Weimarer Republik.

    So etwas kommt nicht von heute auf morgen, sondern ist Resultat jahrzehntelanger Entwicklung. Wieso sollte Sachsen davon ausgenommen sein.

    Diese Entwicklung wurde in der Vergangenheit z.T. unterfüttert durch Untätigkeit und Lethargie, halbherzige Gegenmaßnahmen, Wegschauen, Kleinreden und rigide Sparmaßnahmen bei den Strafverfolgungsbehörden, wofür regierungsamtliche und staatliche Behörden der Bundesländer die Verantwortung tragen.

    Der Eindruck verstärkt sich, dass der freiheitliche Rechtsstaat dieser Entwicklung, wie in der Weimarer Republik, hilflos und tatenlos gegenübersteht ... und sich wundert. Das wird nicht reichen.

  • 11
    17
    Blackadder
    10.01.2019

    "Man sollte mal die Untersuchungsorgane filzen, ob dort die Toleranz beim "Kampf gegen Rechts" missverstanden wird."

    In Sachsen? Sie sind wirklich witzig. Komisch, dass die Anschläge der Terrorgruppe Freital gegen Politiker und deren Büros oder auch die Anschläge auf die Büros der Linkspartei (https://www.berliner-zeitung.de/politik/22-anschlaege-chemnitzer-linke-abgeordnete-von-rechtsextremen-aus-buero-vertrieben-25503076) in Sachsen Herrn Kretschmer kein Gedanke wert sind. Man bekommt wirklich das Gefühl , dass die AfD hier das alleinige Opfer ist, oder zumindest als solches dargestellt werden soll. Lobend möchte ich hier die Berichterstattung der FP erwähnen, die auch beim Zitat unseres Innenministers, es sei eine neue Dimension der Gewalt erreicht, darauf hinwies, dass Sprengstoffanschläge auf Politikerbüros durchaus seit Jahren gang und gäbe sind. Man bekommt mittlerweile den Eindruck, Gewalt gegen Politiker ist nur dann relevant und wird von allen wahrgenommen, wenn es gegen die AfD geht. Die mediale Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall um ein Vielfaches höher!

  • 14
    7
    Lesemuffel
    10.01.2019

    Dass sich Kretzschmer wundert, dass die von ihm im Beitrag genannten Anschläge ist traurig. Mich wundert das allerdings nicht mehr. Da die Handschrift immer die gleiche ist, dh. gegen staatliche Einrichtungen und gegen Personen einer Partei, von denen Politiker der demokratischen(?) Parteien sagen "Die gehören nicht zu Deutschland" ist eindeutig aus welcher Szene die Täter kommen. Man sollte mal die Untersuchungsorgane filzen, ob dort die Toleranz beim "Kampf gegen Rechts" missverstanden wird.



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