Bessere Getreideernte 2019 in Sachsen

Kamenz (dpa/sn) - Die Getreideernte in Sachsen ist im vergangenen Jahr besser ausgefallen. Mit einem Durchschnittsertrag von 67 Dezitonnen je Hektar wurden in Sachsen 6,6 Dezitonnen je Hektar mehr Getreide geerntet als im Jahr zuvor. Das entspricht einer Gesamtmenge von 2,6 Millionen Tonnen, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitteilte.

Aufgrund der langen Trockenheit seien im Vergleich zum sechsjährigen Mittel aber erneut erhebliche Ernteausfälle zu verzeichnen: 3,7 Dezitonnen je Hektar weniger bei Getreide, 3,6 Dezitonnen weniger bei Winterraps, 52 bei Kartoffeln und rund 44 bei Zuckerrüben.

Laut der Bilanz für 2019 brachten die Landwirte 33,5 Dezitonnen je Hektar Winterraps (+3,1) ein, die Gesamtmenge sank wegen der reduzierten Anbaufläche um rund 58 100 auf 324 700 Tonnen. Bei Zuckerrüben lag der Durchschnittsertrag um fast einem Viertel über dem Vorjahr, zudem wurden knapp 25 000 Tonnen mehr Kartoffeln geerntet. Zudem wurden 2,7 Millionen Tonnen Silo-Mais für die Verwendung als Futtermittel für Rinder sowie Biogasanlagen geerntet und durch Gärung konserviert - von einer um 10 200 Hektar vergrößerten Anbaufläche.


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