Colmnitz: Hakenkreuz im Festumzug

Zum Heimatfest in einem Dorf bei Freiberg traten Wehrmachtsdarsteller mit Nazi-Symbolik auf. Nun ermittelt die Polizei und die Veranstalter fürchten ums Image. Dabei wussten sie, wen sie einluden.

Colmnitz.

Es war der Höhepunkt des Schul- und Heimatfestes, und Eckardt Schmieder, der Vorsitzende des Heimatvereins Colmnitz, wirkte zufrieden. Den Leuten habe es gefallen, "drei Jahre Vorbereitung waren nicht umsonst", sagte er am Sonntagnachmittag. Zweieinhalb Stunden lang war gerade ein Festumzug mit 600 Darstellern durch das beschauliche 1400-Seelen-Dorf am Tharandter Wald gezogen. Doch zwischen Räuber Lips Tullian und einer rollenden Schmiede gab es einen Auftritt, der zumindest einen auswärtigen Fotografen irritierte: deutsche Militär-Fahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg und Männer in Wehrmachtsuniformen. Einer von ihnen trug gut sichtbar einen Sani-Koffer mit einem Hakenkreuz.

Schon kurz nachdem das Foto im Internet kursierte, brach eine Debatte bei Twitter los - die ersten überregionalen Medien sprangen auf das Thema auf. Nun macht Sachsen einmal mehr bundesweit Schlagzeilen mit Nazi-Vorwürfen. "Schon wieder Clausnitz? ... Nein, diesmal ist es Colmnitz, hört sich ähnlich an, liegt auch ganz in der Nähe von Clausnitz - und pflegt offenbar ähnliche ,Brauchtümer'", ätzte Spiegel online.

Nun kann man Wehrmachtsaufzüge bei einem Dorffest geschmacklos finden, verboten sind sie nicht. Strafbar macht sich nur, wer Symbole der NSDAP und ihrer Organisationen öffentlich zeigt. Justiziabel wäre damit im Fall Colmnitz wohl allenfalls das Hakenkreuz. Die Polizei in Dresden teilte am Montag mit, sie ermittle wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Es ist indes nicht das erste Mal, dass solche Auftritte im Freistaat für Wirbel sorgen. Zum Tag der Sachsen 2012 rollten Wehrmachtsfahrzeuge mit Uniformierten durch Freiberg; einer von ihnen in einem Kampfanzug der Waffen-SS. Die Staatsanwaltschaft stellte damals das Verfahren ein. Dennoch zogen die Organisatoren des Tages der Sachsen Konsequenzen. 2014 untersagte das Festkuratorium in Großenhain Kriegstechnik aus dem Nationalsozialismus und der DDR. Begründung: Nach der sächsischen Verfassung sei "eingedenk der leidvollen Erfahrungen der nationalsozialistischen und kommunistischen Gewaltherrschaft" alles zu unterlassen, was Krieg und Diktatur verherrlicht.

In Colmnitz hatte man damit kein Problem. Auch dies sei Teil der Geschichte, sagte Heimatvereinschef Schmieder. Von den Festbesuchern habe niemand Anstoß genommen, das Hakenkreuz habe er nicht bemerkt. Schmieder befürchtet, dass nun sein Ort und das Fest in Misskredit geraten. Zugleich räumt er jedoch ein, die Wehrmachtsdarsteller hätten ihn gewarnt: "Es wird Probleme geben." Der Heimatvereinschef erklärte, er habe den Vertrag zum Auftritt mit der in Dresden ansässigen Interessengemeinschaft Militärtechnikfreunde Sachsen abgeschlossen - derselben Gruppierung, die auch in Freiberg aufgetreten war. Die Militärtechnikfreunde bestritten auf Nachfrage, in Colmnitz engagiert gewesen zu sein.

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75Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    Schinderhannes
    05.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Irgendwie ?stehen Sie im Wald? und können sich somit nur schwer artikulieren für was und gegen was Sie sind.

    Und wenn schon, denn schon:

    Wehrmachtsaufzüge auf Volksfesten. Man sollte auch die Befreiung durch die Amerikaner darstellen und die Todesmärsche der Häftlinge aus den KZ's. Oder man könnte mal rausfinden, wie viel Wehrmachtsangehörige aus dem Raum Freiberg an den Erschießungen von Juden teilgenommen haben.
    Verstehen Sie das wenigstens???

  • 3
    1
    BlackSheep
    05.06.2016

    @Schinnderhannes, In dem Ort war ein Umzug wo bestimmte Dinge aus der Geschichte dargestellt worden sind. Und da müssen die, die etwas aus der Zeit des Dritten Reiches darstellen Nazis sein? Ich verbessere mich, Sie sind nicht nur oberflächlich sondern auch verbohrt.
    Und das Zitat soll gegen die Schulleiterin gerichtet sein, also bitte, das ist doch hoffentlich nicht Ihr Ernst.

  • 1
    1
    Schinderhannes
    05.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Das ist nicht oberflächlich, weil ich mich in den Szenen auskenne. Oder glauben Sie, dass ein Punker oder Hip Hop'er eine Naziuniform anzieht? Wie soll denn nach Ihrem Verständnis die Gesinnung des Menschen mit dem Koffer sein. Kommunist?

    Zur Schulleiterin:

    ***Das was die Schulleiterin tut, verdrängt die Probleme woanders hin, das hat aber mit dem lösen von Problemen nichts zu tun.***

  • 1
    1
    Pixelghost
    05.06.2016

    Es existieren gute Fotos im Internet, wo der Typ deutlich zu erkennen ist.

    Ich warte, wie in anderen Fällen auch, die Ergebnisse der der Ermittlungen ab.

  • 4
    1
    BlackSheep
    04.06.2016

    @Schinnderhannes, wo habe ich etwas gegen die Schulleiterin gesagt?
    Ich kenne mich nicht in allen Szenen aus und gerade deshalb verurteile ich keinen nur weil er eine Uniform anhatt.
    Ich habe Ihnen schonmal Oberflächlichkeit vorgeworfen und jemanden zu verurteilen weil er einen Uniform anhatt ist nun mal Oberflächlich.

  • 1
    4
    Schinderhannes
    04.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Sorry, ich konnte natürlich nicht wissen, dass Sie sich in allen Szenen dieser Welt auskennen und direkt von der Straße kommen und mit allen reden.

    Dann können wir ja auf einer Antipegida bzw. Anti-AFD Demo ein paar Worte miteinander wechseln und sie können mir mitunter mal erklären, warum Sie was gegen die Schulleiterin haben und für was Sie überhaupt sind, außer alles rechte zu verteidigen.
    Vielleicht können Sie mir auch erklären, ob vielleicht auch Sozialdemokraten oder Zeugen Jehovas in Wehrmachtsuniformen rumrennen.
    Jetzt fahre ich erst mal zu einem Open Air. Schönes Wochenende.

  • 2
    1
    BlackSheep
    04.06.2016

    @Schinnderhannes, Wenn es Ihnen wirklich um Wissen geht, sollten Sie Leute die wie in diesem Fall, einfach nur eine Uniform anhaben und einen Sanikoffer mit Hakenkreuz tragen nicht so oberflächlich als Nazis abstempeln.
    Das es Verboten ist weis ich auch, und das das zu Kosequenzen führt ist auch klar.

  • 1
    4
    Schinderhannes
    02.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Habe ich was von Militärtechnik geschrieben? Es geht um Wehrmachtsuniformen und ein Hakenkreuz!
    Es geht auch nicht darum, irgendetwas zu drehen, sondern um Wissen!
    Meinetwegen gehen Sie doch auf solche Aufmärsche, wenn sie deren Gesinnung teilen und ihnen so etwas gefällt, wie Sie das hier wieder verteidigen. Ist bis auf das Hakenkreuz nicht verboten.
    Auf Demos gegen Pegida oder gegen die AFD werden wir uns wohl nicht treffen, auch wenn Sie immer betonen, mit allen reden zu wollen. Hat man ja bei der Schulleiterin gesehen.

  • 2
    3
    maxmeiner
    02.06.2016

    @Blackadder: Exakt, so ist es.

  • 4
    1
    BlackSheep
    02.06.2016

    @Schinnderhannes, sie sind billig. Sie drehen sich alles wie sie es gerade haben wollen ohne sich um die Ralität zu kümmern. In ihrer Schwarz-Weis Logik ist es natürlich klar das alle die sich für Militärtechnik interessieren Nazis sein müssen und sie glauben wirklich zu einer sachlichen Diskussion fähig zu sein?

  • 3
    4
    Schinderhannes
    02.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen und das ist so billig, dass folgender Spruch angewendet werden kann:

    "Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist, nur die anderen müssen damit zu Recht kommen. Genauso ist das, wenn man dumm ist."

    Die rechten Traditionalisten in den Militäraufzügen a la Wehrmacht, kann man natürlich auch mit den Schauspielern in Naziunform bei "Nackt unter Wölfen" vergleichen...

  • 4
    2
    BlackSheep
    02.06.2016

    @Schinnderhanes, sie nerven mit ihrer Dummheit! Wenn man ihre Denkweise zugrundelegt ist jeder Schauspieler der in einem Film einen Nazi spielt, auch wirklich ein Nazi, halten Sie das für realistisch? Sie sind auch schon über Autobahnen gefahren die im Dritten Reich geplant wurde, wenn ich das so bedenke, sind Sie vielleicht auch ein Nazi?

  • 2
    2
    Blackadder
    02.06.2016

    "maxmeiner: @Blackadder: das trifft mich nicht - was schert es eine Eiche, wenn sich eine .... dran kratzt. Respektvoll muß ich anerkennen, daß Sie etwas sind und etwas können - was, das wird Ihnen heute Abend vor dem Einschlafen kommen, wenn niemand widerspricht."

    Ich verstehe gerade zwar nicht, worauf Sie sich beziehen, aber Sie werden schon wissen, wovon Sie reden!

  • 2
    5
    Schinderhannes
    02.06.2016

    @ "maxmeiner":

    Blackadder kaufen Sie mit ihrem Stammtischniveau niemals den Schneid ab und bitte vergessen Sie nicht Ihren dunkelbraunen Müll mitzunehmen. Können Sie an Ihre Stammtischkomplizen oder in Ihrem Haus verteilen.

  • 2
    2
    maxmeiner
    02.06.2016

    @Blackadder: das trifft mich nicht - was schert es eine Eiche, wenn sich eine .... dran kratzt. Respektvoll muß ich anerkennen, daß Sie etwas sind und etwas können - was, das wird Ihnen heute Abend vor dem Einschlafen kommen, wenn niemand widerspricht.

  • 3
    4
    maxmeiner
    02.06.2016

    Hier gibt es Leute, die Erklärungen verlangen, aber diese dann doch nicht begreifen. Da ist es einfacher, einem Blinden die Farbe lila zu erklären. Naja, es gibt nur Nazis und Russenfreunde - und Schinderhannes nebst seinen roten Jüngern, der Mittelpunkt der Welt, der die Weisheit mit Löffeln gefuttert hat und unfehlbarer ist, als der Papst, der Dalai Lama und der Großmufti von Jerusalem zusammen. Gepriesen sei der Quell der Wahrheit, des Wissens und der politischen Neutralität. Oder halt, letzteres war doch jemand anderes. Hahaha, ein Jubelperser Amerikas par excellance. So, genug gelacht für heute, jetzt muß ich noch die Rente für einige rote Politruks verdienen, damit diese verbitterten, alten Patreibuchfanatiker sorgenlos über andere Kommentatoren herfallen können und ihren roten Müll auskippen dürfen.

  • 4
    0
    PeKa
    02.06.2016

    @sprachlos, da wäre mal interessant zu erfahren, aus welcher Schicht derjenige oder diejenige stammt, von dem bzw. von der die Beleidigung ausging. Bei dieser Person kann es sich doch nur um unterste Kategorie handeln. Ein Mensch, der etas auf Kultur und Bildung hält, beleidigt niemanden wegen irgendwelcher äußerlichen Auffälligkeiten. Die Reaktion der Frau war die einzig richtige.

  • 4
    2
    sprachlos
    02.06.2016

    Ich habe letztes Jahr ein sehr lustiges Buch gelesen , eine Frau wurde bei einem Klassentreffen beleidigt .
    Ihre Antwort war :
    " Ich bin dick , ich weiß , ich kann abnehmen aber du bist doof und da kann man leider nichts machen. " Einfach herrlich finden Sie nicht auch .

  • 1
    8
    Schinderhannes
    02.06.2016

    @ "f1234":

    Hier tendieren doch viel viel eher von ihren Verlautbarungen her zu Antidemokraten Höcke, von Storch, und Gauland als Stegner.
    Sie müssen mir nicht zum 1000sten male beweisen, dass Sie der Schutzpatron des rechten Spektrums sind!

  • 6
    1
    Blackadder
    02.06.2016

    "Es ist schade, dass man nicht frühzeitig erkannt hat, dass solche Leute wie Sie, welche in anderen Verläufen lügen, Verschwörungstheorien verbreiten, antisemitisch sind, den NATO-Partner diskreditieren und braun angehaucht ist, nicht in die Bundeswehr gehören. "

    Dann wären die Kasernen aber ganz schön leer.

  • 4
    7
    Schinderhannes
    02.06.2016

    @ "maxmeiner":

    Es ist schade, dass man nicht frühzeitig erkannt hat, dass solche Leute wie Sie, welche in anderen Verläufen lügen, Verschwörungstheorien verbreiten, antisemitisch sind, den NATO-Partner diskreditieren und braun angehaucht ist, nicht in die Bundeswehr gehören. Ihre einzige "Therapie" ist Ihr Stammtisch und dieses Niveau zeigen Sie auch hier.
    Sie müssen ja deshalb auch wissen, was so nachmittags auf RTL abläuft und können vielleicht auch über den Genre Science Fiction mitreden.
    Das geht bei mir schlecht, weil ich "nur" die öffentlich rechtlichen Programme empfange.
    Sie hingegen werden tagtäglich das volle freie Programm inhalieren und das merkt man ganz schön.

  • 6
    6
    f1234
    01.06.2016

    @Schinderhannes: Sie unterstellen einem sehr großen Teil der Menschen dieses Landes, Feinde der Demokratie zu sein. Und grenzen sie damit vom politischen Dialog aus. Der logischerweise nächste Schritt besteht dann in der Bekämpfung der Feinde der Demokratie ( Stegner von der SPD empfahl ja seinen Jüngern schon mal vor ein paar Wochen, das Personal der AfD zu "attackieren"). Wie das dann aussieht, kennen wir aus der deutschen Geschichte.

    Deswegen: wer ist hier eigentlich der Nazi?

  • 4
    5
    maxmeiner
    01.06.2016

    @ sprachlos: einfach labern lassen. Es gibt kein Geld von den Krankenkassen für die Betreuung SOLCHER Leute, was anderes ist das ja nicht. RTL Nachmittagssendungen lassen diese Klientel auch nicht mitreden, dafür geben die SOLCHEN Leuten das Gefühl, wichtig zu sein - was eher in die Rubrik Science Fiction gehört. Manche brauchen den Kick, überall reinzureden - die haben zuhause nichts zu melden. Therapiebedürftig, aber abgelehnt. Mittlerweile finde ich MANCHE Leute nur noch lustig und bedauernswert.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "f1234":

    Sie versuchen sich wieder herauszuwinden wie ein armer Aal. Oder Kindergarten Kleine Gruppe.
    Ich will gar nichts verbieten. Keine NPD, keine AFD und auch nicht Ihre Pegida. Haben Sie von mir irgendwo schon einmal gelesen, dass ich irgendetwas verbieten möchte.
    Aber mit legalen Mitteln will ich diese Vereine schon bekämpfen.
    Herr "f1234", ich halte Ihnen nur Ihr Abbild vor Ihre Nase. Das möchte der kleine Junge aber nicht.

  • 4
    5
    besorgterBuerger
    01.06.2016

    @Schinderhannes: Bezieht sich die Seriosität auf die Angabe oder auf die Quelle? Ihre Quellen sind seriös? - Sie sind wirklich putzig!

  • 7
    3
    f1234
    01.06.2016

    @Schinderhannes: "In dem Sie die Nazis, die AFD, Pegida die Rechtspopulisten, Rechtskonservativen und besorgten Bürger, allesamt Feinde unserer Demokratie, ständig in Schutz nehmen..."

    Mit diesem Halbsatz entlarven Sie frappierend Ihre totalitäre Grundgesinnung. Menschen, die ihr grundgesetzlich garantiertes Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, Mitglieder und Wähler demokratischer Parteien (ja, auch die NPD ist so lange eine demokratische Partei, solange die Verfassungsrichter nicht das Gegenteil feststellen) und Menschen, die sich aus welchem Grund auch immer sorgen um ihr Heimatland machen sind in Ihren Augen "Demokratiefeinde". Damit sind Sie den Kommunisten und Nazis ideologisch näher als Sie denken. Die wahren Feinde der Demokratie sind Leute nämlich Leute, die Demokratie nur denen zugestehen, die die richtige Gesinnung haben.

  • 3
    1
    Stefan1
    01.06.2016

    Wenn man sich die Facebookseite von dem Fotografen anschaut, der dieses Foto gemacht hat, bin ich schon gespannt, wer dieser Mensch mit Koffer war.

  • 5
    4
    sprachlos
    01.06.2016

    Meine gute Kinderstube verbietet es mir , Ihnen die passende Antwort zu geben. Aber es wären zwei Worte !
    Die dürfen Sie sich selbst raus suchen.

  • 4
    7
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "sprachlos":

    Ihr erster Satz passt zu Verschwörungstheoretikern. Diese haben oft ein Angstsyndrom.
    Seriöse Quellenangaben verhindern Lügen und Mutmaßungen, auf welche sich auch Verschwörungstheorien aufbauen können.

    Also waren die Ideologien in den Diktaturen einschließlich dem 3. Reich normal denkend und demokratisch?

    Wenn Ihnen mit ihrem Angstsyndrom etwas auf dem Zeiger geht, dann holen sie sich Hilfe.
    Oder wechseln den Verlag. Kopp zum Beispiel. Ihnen gefällt doch Geschichtsverzerrung.

  • 8
    3
    sprachlos
    01.06.2016

    @Schinderhannes
    Bei Ihnen bekomme ich langsam das Gefühl , dass Sie selbst von der
    Zeitung sind und dafür abgestellt wurden , den anders denkenden Menschen , den erhobenen Zeigefinger immer schön vor die Augen zu halten.
    Ihre ewige Auflistung von Argumenten mit genauen Quellenangaben , kommen mir schon sehr komisch vor.
    Es geht mir gehörig auf den Zeiger.
    Nehmen Sie es einfach hin , dass es noch normal denkende Leute gibt.
    Was" maasen " Sie sich eigentlich an , andere immer zurecht zu weisen . Demokratie heißt frei in Gedanken und Wort zu sein , ich habe meine Meinung und Sie Ihre .
    Mein Tipp für Sie , lernen Sie es auszuhalten.
    Es langweilt mich einfach nur noch , wenn jedes Mal die Nazikeule geschwungen wird .
    Verbringen Sie nicht soviel Lebenszeit damit , andere zu " maasregeln". Gehen Sie zum Yoga , finden Sie Ihre innere Mitte und regen Sie sich nicht so auf.

  • 3
    7
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "Stefan1":

    Ja, so ein Foto werden sie nicht finden. Das ist Fantasie.
    Aber hier haben Sie recht: "Ein Freund der Juden" klingt wirklich besser. Also, ich bin ein Freund der Juden.

  • 5
    7
    gelöschter Nutzer
    01.06.2016

    Tja im Erzgebirge suhlen sich Patrioten besonders gerne im faulen Pfuhl der Sehnsucht nach dem dritten Reich...

    Den faulen Pfuhl auch abzuziehn,
    Das Letzte wär? das Höchsterrungne.

  • 5
    1
    Stefan1
    01.06.2016

    @Schinderhannes, was würde ich jetzt geben, für ein Foto von irgendeinen Linkenpolitiker, der bei einem Festumzug auf einem Oldtimer der Wehrmacht mitfährt. Außerdem würde es mich freuen, wenn sie nicht "Judenfreund" sagen, sondern "Freund der Juden".
    Denn das Wort "Judenfreund" haben die Nazis verwendet. Nicht, das man sie in die rechte Ecke stellt.

  • 3
    8
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "f1234":

    Ach, ich habe etwas verwechselt. In dem Sie die Nazis, die AFD, Pegida die Rechtspopulisten, Rechtskonservativen und besorgten Bürger, allesamt Feinde unserer Demokratie, ständig in Schutz nehmen, sind Sie natürlich bürgerliche Mitte oder links.
    Da kann man natürlich auch brennende Asylunterkünfte und die ganze rechte Gewalt, welche in den letzten 2 Jahren gestiegen ist, einfach ignorieren. Ist ja alles nicht so schlimm. In ihrem Post zeigen sie mir, wie sie auch zu den Juden stehen. Alles Heuchelei. Oder glauben sie, dass den juden diese Art an Dorffeierlichkeit gefallen hätte.
    Sie sind hier der größe Erklärbär auf dem hohen Ross, welcher alle missionieren will, dass Rechts aller Colour einfach nicht schlimm ist.
    Oh, wie weit sind Sie vom Demokratieverständnis abgetieben...
    1920 geboren, wären Sie ein strammer Nazi geworden...

  • 3
    6
    Blackadder
    01.06.2016

    "sprachlos: @blackadder , hatten sie nicht gerade von ner Mücke gesprochen ?"

    Nein, wo?

    "Jeder der hier lebt und leben möchte , hat sich an Recht und Ordnung zu halten , nur so funktioniert eine zivilisierte Gesellschaft. Aber , wie gesagt : Vielleicht ist dieses Thema einfach schlecht definiert , denn warum darf das besagte Kreuz in Film und Fernsehen gezeigt werden aber als geschichtliche Epoche bei einen Umzug nicht ? "

    Nein, das ist nicht schlecht definiert, dazu gibt es ein Gesetz. Diejenigen in dem Umzug, die es betraf, waren vermutlich einfach ignorant oder schlecht informiert oder was auch immer. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Mein Hauptproblem damit ist, dass ich für meinen teil das Gefühl habe, dass viele Menschen bei dem derzeit ja offenkundig stattfindenden Rechtsruck in der Gesellschaft meinen, viele Dinke, die noch vor 10-20 Jahren undenkbar gewesen wären wieder sagen bzw. zeigen zu können. Die Hemmschwelle für rechte Sprüche und Symbolik sinkt. Das ist es, was mir Angst macht, nicht ein kleines Hakenkreuz auf einem Sanikoffer.

  • 8
    4
    f1234
    01.06.2016

    @Schinderhannes: Sie sind böswillig ignorant! Und Sie merken wahrscheinlich gar nicht, wie lächerlich Sie sich mittlerweile mit Ihrer krankhaften Obsession, hinter jedem Strauch einen Nazi zu wittern, machen.

    Ich glaube, ich habe hier mehrmals deutlich zu verstehen gegeben, was ich von den Neonazis halte. Der Unterschied zwischen uns ist, dass Sie glauben, dass 1,3 % Wähler einer lächerlichen Partei eine Gefahr für dieses Land sind. Und dass Sie sich derartig in Ihrer Phobie verrannt haben, dass Sie JEDEM, der nicht in Jubel ausbricht über ein paar Millionen Menschen, die aus den rückständigsten und gewalttätigsten Regionen dieser Welt ohne irgendeine rechtliche Grundlage zu uns strömen, rechtes Gedankengut unterstellen. Sie labern von Toleranz und sind dabei hier einer der Intolerantesten.

    Sie setzen sich auf das hohe moralische Ross und merken gar nicht, wie Sie den wahren Demokratiefeinden in diesem Land das Wort reden. Nämlich jenen, die andere Meinungen mit Gewalt bekämpfen (ANTIFA und Linksterroristen), die an einer Zensur der öffentlichen Meinungsäußerung arbeiten (Maas) oder mit "alternativlosen Durchregieren" de facto unser Parlament abgeschafft haben (Bundesregierung).

    Das ist der große Unterschied zwischen uns: Sie halten sich für einen Demokraten und sind eigentlich das Gegenteil davon. Am Ende läuft nämlich Ihre Denkweise darauf hinaus, erst Meinungen zu verbieten und dann...ich glaube, Sie wissen, was als nächstes kommt.

  • 3
    3
    PeKa
    01.06.2016

    @f1234, bisher hatte ich Sie wenigstens für so schlau gehalten, dass Sie in der Lage sind, Satire von ernst gemeinter Aussage zu unterscheiden.

  • 2
    6
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "sprachlos":

    Zu Ihrem Buch:

    ***Rechtslage***

    Der Neudruck des Buches war vor dem 1. Januar 2016 in Deutschland nach dem Urheberrecht unzulässig. Da Hitler bis zu seinem Tod mit Wohnsitz am Prinzregentenplatz 16 in München gemeldet war, wurde sein Vermögen nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung beschlagnahmt. Dazu gehörten auch seine immateriellen Werte, darunter die Urheberrechte. Im Zuge der Entnazifizierung war die Einziehung des Vermögens der NS-Verantwortlichen durch das jeweilige Land vorgesehen, erforderlich war dafür aber ein rechtskräftiges Urteil eines Gerichtes oder einer Spruchkammer. Deshalb wurde 1948 vor der bayerischen Spruchkammer München I ein Verfahren gegen Adolf Hitler geführt. Im Urteil wurde Hitler als Hauptschuldiger erklärt und sein in Bayern befindlicher materieller Nachlass sowie sein immaterieller Nachlass zugunsten des 1946 wieder begründeten Freistaats Bayern eingezogen.[63] Seither war das Land, vertreten durch das Bayerische Finanzministerium, Inhaber der Urheberrechte. Es untersagte jeglichen Nachdruck und ging im In- und Ausland gegen Urheberrechtsverletzungen vor.[64] Das Vorhaben des britischen Verlegers Peter McGee, im Januar 2012 eine kommentierte Teilausgabe des Buchs in seiner Zeitschrift Zeitungszeugen zu veröffentlichen, wurde vom Landgericht München I auf Antrag des Freistaates Bayern verboten.[65][66] Es erschien darauf unter dem Titel ?Das unlesbare Buch? mit komplett geschwärztem Originaltext.[67]

    Der Bundesgerichtshof hatte 1979 entschieden, dass der Besitz, Kauf und Verkauf antiquarischer Exemplare des Buches in Deutschland nicht nach § 86 StGB (Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen) strafbar sind.[68] Das Buch ist älter als die Bundesrepublik und kann sich daher als ?vorkonstitutionelle? Schrift nicht gegen ihre Verfassungs- und Rechtsordnung richten. Auch ein Angebot antiquarischer Exemplare zum Kauf ist nicht nach § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar, selbst wenn ? wie auf einigen Auflagen ? auf dem Einband ein Hakenkreuz abgebildet ist. Denn das Buch dient ?heute in erster Linie als Mittel der Unterrichtung über Wesen und Programm des Nationalsozialismus?, so dass der Band in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild angeboten werden darf, die Darstellung des Symbols unterliegt diesbezüglich der so genannten Sozialadäquanzklausel des § 86 III StGB.[69]

    Die Urheberrechte endeten mit dem 31. Dezember 2015 (gemäß § 64 und § 69 Urheberrechtsgesetz) nach Ablauf der Regelschutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod Hitlers. Das bayerische Finanzministerium vertritt die Auffassung, dass ein Nachdruck auch nach Erlöschen des Urheberrechts als Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda sowie als Volksverhetzung strafbar sei.[70] Anderen juristischen Meinungen zufolge, so etwa der des Jura-Professors Christian Bickenbach in einem Interview für die Bundeszentrale für politische Bildung geäußerten,[71] ist der Tatbestand der Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda unter Verweis auf das oben genannte Urteil des Bundesgerichtshofs über antiquarische Exemplare nach derzeitiger Rechtslage nicht gegeben, sofern keine problematischen Ergänzungen erfolgen. Je nach subjektiver Intention einer Verbreitung von ?Mein Kampf? könnte diese jedoch als Volksverhetzung (§ 130 StGB) gelten oder auch nicht. Als Beispiel wird die Verbreitung durch ein Neonazi-Versandhaus im Gegensatz zur Verbreitung zum Zwecke staatsbürgerlicher Aufklärung oder durch Wissenschaftler, Künstler und Journalisten genannt.

    In Großbritannien und den USA durfte das Buch auch vor 2016 gedruckt werden, weil der Eher-Verlag in den 1930er Jahren die englischsprachigen Rechte verkauft hatte, worauf sich Random House berief. Der Verlag spendet die Erlöse aus diesen Verkäufen.[63]

    ***Kommentierte Neuausgabe***

    2-bändige kommentierte Neuauflage Mein Kampf, 2016

    Anfang 2016 stellte das Münchener Institut für Zeitgeschichte (IfZ) seine in drei Jahren erarbeitete kommentierte Ausgabe vor. Dies fand große internationale Beachtung.[72][73] Die beiden Bände wiegen zusammen etwa sechs Kilogramm und enthalten rund 3.500 Anmerkungen.[74] Die kommentierte Fassung erschien am 8. Januar 2016 mit einer Erstauflage von 4.000 Stück.[75] Die Erstauflage war sofort vergriffen, bis zum Erscheinungstag lagen 15.000 Vorbestellungen vor. Bis Mai 2016 wurden mehr als 79.000 Exemplare verkauft und eine fünfte Auflage wurde nach Pfingsten ausgeliefert (1. Aufl.: 4.000 / 2. Aufl.: 10.000 / 3. Aufl.: 22.000 / 4. Aufl.: 30.000 / 5. Aufl.: 30.000).[76][77][78] Seit Mitte Januar ist die kommentierte Neuausgabe auf der wöchentlich erscheinenden Spiegel-Bestsellerliste "Sachbücher" zu finden und schaffte es hierbei schon dreizehnmal unter die Top-10 (davon 2x auf den 1. Platz).[79] Bereits im Dezember 2015 sprach sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) dafür aus, die kommentierte Ausgabe nach ihrem Erscheinen an Schulen im Geschichtsunterricht einzusetzen.[80]

    Der Publikation waren langjährige Diskussionen vorausgegangen. So äußerte der damalige Direktor des IfZ seine Anforderungen an eine historisch-kritische Ausgabe Horst Möller sich 2007:

    ?Sie muss durch einen Fachmann mit Erläuterungen etwa zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie zur Instrumentalisierung als politische Kampfschrift während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur eingeleitet werden. Sie muss, was komplizierter ist, mit dem systematischen Nachweis verbunden sein, welche unterschiedlichen Textvarianten es gibt, angefangen mit einem Hinweis auf die unterschiedlichen und inhaltlich abweichenden Auflagen und Ausstattungen. Und man müsste klären, woher einzelne der Gedanken und Ausführungen Hitlers ursprünglich stammen: Sind das zum Beispiel eigene Ideologeme, sind das Vulgarisierungen anderer Texte, Lesefrüchte, durchdachte Argumente oder rasche Übernahmen aus persönlichen Unterhaltungen??[81]

    Das IfZ erkannte den Anspruch des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen an, die Veröffentlichungsrechte für das Buch zu besitzen,[81][82] und versuchte jahrelang, dort eine Veröffentlichungsgenehmigung zu erwirken,[82] was immer wieder für öffentliche Diskussionen sorgte.[83] Unterstützung erhielt das IfZ in dieser Angelegenheit unter anderem vom Hitler-Biographen Ian Kershaw, vom Sozialhistoriker Hans-Ulrich Wehler und vom Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland Stephan Kramer.[84]

    Im Juli 2009 kündigte das IfZ an, auch ohne Genehmigung mit ?den vorbereitenden Arbeiten? für eine wissenschaftliche Edition zu beginnen.[82][85] Der nötige Aufwand wurde auf etwa fünf Jahre Arbeit für einen Experten geschätzt.[81] Das IfZ war bestrebt, eine seriöse Ausgabe zu produzieren, bevor ?ohnehin jeder ?Mein Kampf? nachdrucken? und ?mit entsprechender Sensationsmache verkaufen? könne.[81] So versuche man, ?einer künftigen, bloß kommerziellen Nutzung das Wasser abzugraben?.[81] Im April 2012 wurde bekannt, dass die bayerische Staatsregierung das IfZ nun bei einer kommentierten Ausgabe unterstützen und zudem mit einer ?Schulausgabe? betrauen wolle.[86] Projektleiter der mit 500.000 Euro geförderten[87] wissenschaftlichen Edition war der IfZ-Historiker Christian Hartmann.[88][89] Im Dezember 2013 kündigte die bayerische Landesregierung unter Horst Seehofer an, die Förderung des Projekts zu beenden. Veröffentlichungen nach Ablauf der Schutzfrist werde man mit einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung begegnen, so die Bayerische Staatskanzlei.[90] Im Juni 2014 ließen es die Mitglieder der Justizministerkonferenz der Länder offen, ob man eine kommentierte Ausgabe verbieten werde.[91]

    (aus Wikipedia)

    Für den Film "Er ist wieder da" bin ich nicht und es ist auch nicht mein Genre.
    Doch sollten sie folgende Filmkritik aus "Filmstarts" lesen:

    Darf man das? Diese Frage beantwortete schon Charlie Chaplins famose Satire ?Der große Diktator? 1940 ? man darf! Das gilt auch 75 Jahre später noch. Im Rahmen der Kunst und Unterhaltung ist es durchaus erlaubt, sich über Adolf Hitler lustig zu machen, um den Tyrannen mit den Waffen der Satire zu bekämpfen. Doch was passiert, wenn man nicht über, sondern mit Adolf Hitler lacht? David Wnendt (?Feuchtgebiete?) weiß ganz genau, auf welch moralisch gefährlichem Minenfeld er sich mit der Verfilmung von Timur Vermes? Bestseller ?Er ist wieder da? bewegt. Der Regisseur fährt den Grad der Tiraden, die ein wiederauferstandener Hitler auf sein neues Volk loslässt, im Vergleich zum Buch zurück und positioniert sich besonders am Ende deutlich. Das Abschwächen schadet der Wirkung der scharfen Satire aber kaum, denn ?Er ist wieder da? ist über weite Strecken beängstigend komisch, was echte Reaktionen auf den falschen Hitler sogar noch verstärken.

    Es kommt darauf an, wie mit der Geschichte an jeglichen Untensilien aus dieser grauenhaften Zeit umgegeangen wird. In Filmen braucht es oft, diese Utensilien um die Verbrechen des 3. Reiches zu verdeutlichen.
    Auf einem Dorffest wird Spaß mit diesen Untensilien betrieben, welche Anteil an millionenfachen Mord haben.
    Würde damit nicht Spaß betrieben, könnte man zu so einem Dorffest auch folgende Bilder hochhalten, weil sie Teil unserer Geschichte sind:

    http://www.gelsenzentrum.de/leichen_bergen_belsen.jpg

    http://www.koncentracni-tabory.estranky.cz/img/mid/186/ukraine-babi-yar-3.jpg

    Die Wehrmacht war intensiv an den Verbrechen 3. Reiches beteiligt.

    Ich trage daran keine Schuld. Wir sollten aber die Verpflichtung und Mahnung in die Zukunft tragen, damit so etwas nie wieder passiert.

  • 3
    7
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "BlackSheep":

    Und wieder verteidigen Sie, alles was irgendwie in die rechte und/oder braune Richtung geht.
    Ja, das Hakenkreuz gehörte DAMALS dazu und stand z.B. für die Vergasung von Millionen von Juden.
    Und der den Koffer trägt oder ein Fahrzeug der Wehrmacht durch die Gegend fährt, ist bestimmt in der Linkspartei oder Jude. Sie werden ja immer naiver.

  • 2
    6
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "f1234":

    Sie sind doch ein Judenfreund wie ich. Da wundert es mich, dass Sie die Wehrmacht und das Hakenkreuz so vehement verteidigen.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    01.06.2016

    @ "Nikalx":

    Wehrmachtszüge und ein Hakenkreuz passen natürlich in ein heutiges Dorffest zum Feiern, weil die Wehrmacht mit Ihren Hakenkreuzen nur heil über die Welt gebracht haben.
    Also "Nikalx", immer schön weiter mit dem Strom schwimmen und sich an einer Armee erfreuen, welche in Humanismus ein Beispiel ist.

  • 9
    1
    Nikalx
    31.05.2016

    Also nur zur Information, auf dem Bild sieht man keine Wehrmachtsuniformen, sondern die damaligen DRK-Uniformen. Diese Darstellung sollte den damaligen Verbandsplatz im Ort symbolisieren, daher auch die mitlaufenden Krankenschwestern. Einziges bisher bekanntes Hakenkreuz ist auf dem Medizinkoffer zu sehen gewesen. Abkleben & es wäre nicht zu diesem Hype gekommen. Es gibt wichtiger Geschehnisse zu kommentieren.

    Schinderhannes, sorry aber Sie disqualifizieren sich für Diskussionen durch ihre Äußerungen selbst und ja zur DDR Zeit war ich ein Kind.

  • 5
    4
    sprachlos
    31.05.2016

    @blackadder , hatten sie nicht gerade von ner Mücke gesprochen ?
    Jeder der hier lebt und leben möchte , hat sich an Recht und Ordnung zu halten , nur so funktioniert eine zivilisierte Gesellschaft.
    Aber , wie gesagt : Vielleicht ist dieses Thema einfach schlecht definiert , denn warum darf das besagte Kreuz in Film und Fernsehen gezeigt werden aber als geschichtliche Epoche bei einen Umzug nicht ?

  • 7
    3
    BlackSheep
    31.05.2016

    @Blackadder, mit dem Gesetz gebe Ich Ihnen ja recht. Aus welchen Gründen so eine Szene in dem Umzug ist weis ich nicht. Allerdings noch mal, finden Sie das man Leuten die die Geschichte in diesem Fall einfach nur korekt darstellen eine braune Gesinnung unterstellen kann?

  • 4
    4
    Blackadder
    31.05.2016

    Wieso sind es eigentlich hier die selben Leute, die ständig verlangen, dass sich Fremde an unsere Gesetze zu halten haben, die hier fordern, man solle die Gesetze nicht Ernst nehmen?

  • 9
    3
    sprachlos
    31.05.2016

    Es ist sagenhaft und nur noch zum Kopf schütteln.
    Es ist mir absolut nicht fremd , dass bei Heimatumzügen diverse Militärvereine oder Geschichtsvereine solche Szenen darstellen.
    Es ist ein chronologisches Darstellen der Geschichte der jeweiligen Orte und leider gehört in fast jedem deutschen Ort auch die Zeit des 2. Weltkrieges dazu. Niemand würde auf die Idee kommen , wohlwollend dieses Szenario zu beklatschen.
    Es ist aber Geschichte , wenn die Symbolik so verboten ist , frage ich mich , warum das Buch " Mein Kampf " neu zitiert und recherchiert wieder in den Bücherläden steht ? Oder warum letztes Jahr der wiederauferstandene A. H. durch die deutschen Kino's geistern musste.
    Es vergeht kein Tag , an dem nicht irgendein deutscher Fernsehsender uns den 2. Weltkrieg und den durchgeknallten Herren mit dem Oberlippenbart noch näher bringen muss.
    Es ist richtig , dass wir es nicht vergessen sollten aber genug ist genug.
    Weder meine Großeltern , Eltern , ich oder mein Kind haben persönlich etwas damit zu tun . Ich muss mir nicht andauernd die Schamesröte verordnen lassen. Hört auf nach dem Haar in der Suppe zu suchen und schon gar nicht bei einem Dorffest.
    Die Bild musste gleich ihre Propaganda Journalisten losschicken und den Colmnitzer Bürgern erklären , dass sie sich gefälligst in den Dreck werfen und sich schämen sollen.
    Es ist doch alles nicht mehr normal in diesem Land .

  • 4
    4
    Blackadder
    31.05.2016

    "BlackSheep: @Schinnderhannes, machen Sie nicht aus ner Mücke nen Elefanten? Zu dieser Zeit waren nun mal Hakenkreuze auf der Ausrüstung. Und dann einem, der das halt korekt darstellt ne braune Gesinnung zu unterstelle, das ist doch albern."

    Es gibt das Gesetz zur "Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen", wie ich bereits weiter vorne schrieb. Wer gegen ein solches Gesetz verstößt - gegen den wird ermittelt. So einfach ist das.

  • 7
    1
    Stefan1
    31.05.2016

    Ich sehe die ganzen Fotografen, die bei jedem Heimatfest in Sachsen auf das Foto ihres Lebens hoffen. Das wird ein spannender Sommer.

  • 8
    3
    BlackSheep
    31.05.2016

    @Schinnderhannes, machen Sie nicht aus ner Mücke nen Elefanten?
    Zu dieser Zeit waren nun mal Hakenkreuze auf der Ausrüstung. Und dann einem, der das halt korekt darstellt ne braune Gesinnung zu unterstelle, das ist doch albern.

  • 6
    2
    f1234
    31.05.2016

    Und, Schinderhannes, wo führt er denn hin, dieser braune Strom, den hinter jedem Busch ausmachen? Haben Sie herausgefunden, dass die zwei Hanseln in Wehrmachtsuniform den Reichstag besetzen wollen?

    Ein weiteres mal zu Ihrer Erinnerung:

    Bundestagswahl 2013

    NPD - 1,3 %
    Linke - 8,6 %

  • 1
    8
    Schinderhannes
    31.05.2016

    @ "Nikalx":

    Meine Meinung muss hier nicht mehrheitsfähig sein.
    Es sind die, welche sich selbst belügen, welche hier in diesem Forum mit dem Strom schwimmen und nicht den Schneid haben aufzubegehren, wenn gegen die Demokratie und Flüchtlinge gehetzt wird. Wenn jegliches braunes Gedankengut wie bei "f1234" relativiert wird. Wer sich keine tiefgründigen Gedanken macht, wo dieser Strom hinführt, ist schwach gestrickt. Es bedarf keiner besonderen Anforderung, wenn man hier mit den Wölfen heult. Wer hier mit den Wölfen heult, braucht keine starke Psyche und keinen starken Charakter.
    Sind Sie in der DDR auch schon so mit dem Strom geschwommen oder waren sie da noch klein?

  • 0
    7
    Schinderhannes
    31.05.2016

    Die Linke hält nicht zusammen. Das ist der eigentliche Skandal. Lasst der braun angehauchten die Mehrheut. Nicht wahr Blackedder und fp2012. Macht nur weiter so. Ihr steht eines Tages alleine da oder die Kommentarleisten sind alle braun.

  • 4
    6
    HuiBui
    31.05.2016

    Wer sich nicht an deutsches Recht hält, macht sich strafbar! Und hier ist doch ganz klar von Vorsatz auszugehen.

    @Nikodemus: Schön, dass Hakenkreuze scheinbar in ihr modernes Weltbild passen. Das sagt einiges über Sie aus!

  • 2
    5
    ommi22
    31.05.2016

    @Blackadder, nicht nur Sachsen hat mit einem "braunen Ruf" zu kämpfen , sondern auch Darmstadt.Siehe Artikel heute in FP.

  • 8
    3
    f1234
    31.05.2016

    Ein kleines Dorf feiert seine urkundliche Ersterwähnung vor 670 Jahren. Ok, ist jetzt keine klassisch runde Zahl, aber für die Dorfgemeinschaft scheinbar Grund genug für einen selbstorganisierten Festumzug, der die Geschichte des Dorfes darstellen soll. Das ganze Dorf bringt sich freiwillig ein, näht Kostüme, schmückt Wagen und kramt alte Dinge vom Dachboden zusammen. So wie es wahrscheinlich jedes Jahr dutzendfach in Deutschland geschieht.

    Alles soweit schön, aber dann schleicht sich ein schwerer Fehler ein. Die Dorfbewohner waren so geschichtsvergessen und dumm, die 12 Jahre von 1933-1945 nicht wegzulassen bzw. diese Jahre nicht politisch korrekt darzustellen.
    Dummerweise war auch noch ein investigativer Fotojournalist auf der Suche nach der nächsten großen Sensation vor Ort und dessen Teleobjektiv so stark war, dass ihm das kleine Hakenkreuz auf einem alten Medizinkoffer einfach nicht verborgen geblieben ist.
    Und während vor vielen Jahren Journalisten noch monatelang recherchieren mussten und sich konspirativ mit Informanten an geheimen Orten treffen mussten, reicht heute für einen Scoop, der die Republik erschüttert, etwas weniger aus:

    ein hinterwäldlerisches sächsisches Dorf
    ein klitzekleines Hakenkreuz

    und, als Krönung des ganzen Skandals,

    eine Zuschauermenge, die sich ob dieser Bilder nicht sofort empört und spontan eine Lichterkette gegen Nazis gebildet hat.

    Tja, liebe Colmitzer, dumm gelaufen. Jetzt seit ihr auf ewig als Dorf von Alt- und Neonazis gebrandmarkt. Hättet ihr mal besser diese 12 Jahre eurer Dorfgeschichte weggelassen. So wie das früher in der DDR gehandhabt wurde, als Geschichte erst am 9. Mai 1945 begann bzw. die Jahrtausende vorher nur als Kampf der Unterdrückten gegen die herrschenden Ausbeuterklassen bestand. Hättet ihr doch einfach mal bei einer der hunderten Initiativen gegen Rechts vorher nachgefragt. Die hätten euch ungebildeten Hinterwäldlern schon erzählt, wie man einen Festumzug politisch korrekt organisiert...

  • 7
    4
    Nikodemus
    31.05.2016

    Man kann nur fassungslos den Kopf schütteln, wie der "Spiegel" und seinesgleichen wieder einen an Lächerlichkeit nicht zu überbietenden "Naziskandal" inszenieren!

    Das war vermutlich ein ganz normaler historischer Festumzug. Muss man jetzt beim "Spiegel" nachfragen, welchen Teil der dt. Geschichte man überhaupt noch zeigen darf?

    Es ist absurd: In einem Land wie der BRD, in dem über Jahrzehnte ehemalige Nazis das Sagen hatten, wird jetzt zur Hexenjagd aufgerufen gegen alles, was nicht ins "moderne" Weltbild passt. Wo soll das noch hinführen?

    Der "Kampf gegen Rechts" wird durch solche Albernheiten zur Farce gemacht!

  • 4
    3
    Blackadder
    31.05.2016

    Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Es gibt Gesetze zur Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, welche hier greifen. Aus diesem Grund wird auch durch die Polizei ermittelt. Ich zitiere aus Wikipedia "Strafbar ist sowohl das Verbreiten der genannten Kennzeichen als auch das öffentliche Verwenden sowie das Verwenden in einer Versammlung (§ 86a Abs. 1 Nr. 1 StGB). Ausgenommen hiervon sind Handlungen der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlicher Zwecke (§ 86a Abs. 3 i. V. m. § 86 Abs. 3 StGB)."

    Man könnte hier argumentieren, dass es sich um "Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens" handelt, allerdings ist das streitbar. Ich sehe es nicht so, ich finde es einfach unfassbar dumm - da Sachsen ja eh schon derzeit mit einem "braunen Ruf" zu kämpfen hat.

  • 9
    3
    Nikalx
    30.05.2016

    @Schinderhannes: Wer hier ideologisch verbrämt ist, sind wohl eher sie. In nahezu allen Artikeln wo sie sich zu Wort melden, ist ihre Meinung nicht mehrheitsfähig. Auch ist es bedenklich, das Sie sich als eine Person bezeichnen die "gute Taten" verbringt. Dies sollten bitte immer Dritte entscheiden. Wie heißt es so schön, der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.

  • 0
    12
    Schinderhannes
    30.05.2016

    @ "Nikalx":

    ***Auch die persönlichen Angriffe gehen ins Leere, denn was Geschichtswissen betrifft, da steck ich sie beide locker in die Tasche.***

    Vielleicht nach Ihrer Ideologie...

  • 2
    9
    Schinderhannes
    30.05.2016

    @ "Soundnichtanders":

    Nicht Knopp mit Kopp verwechseln.

  • 2
    11
    Schinderhannes
    30.05.2016

    @ "Hübnererich":

    Das peinlichste war Ihr Zitat von Bettina Wegner, wobei gerade Sie so braun angehaucht sind, dass es manchen den Atem verschlägt.

  • 10
    3
    Nikalx
    30.05.2016

    Militaria Umzüge sind auf kleinen Dorffesten nix ungewöhnliches. In Bayern zu meinen BW Zeiten sogar gang und gebe. Vielleicht sollten einige meiner geschätzten Zeitgenossen unsere Geschichte nicht nur auf die unseligen 12 Jahre verkürzen. Wenn es nicht gefällt, braucht man sich dies nicht anschauen. Auf das unnötige verwenden des Hakenkreuzes habe ich schon hingewiesen. Ohne diesem Symbol wäre die Erregungskurve nämlich immer noch bei Null.

    Auch die persönlichen Angriffe gehen ins Leere, denn was Geschichtswissen betrifft, da steck ich sie beide locker in die Tasche.

  • 11
    4
    Soundnichtanders
    30.05.2016

    In jeder Guido Knopp Reportage sehe ich mehr Hakenkreuze als wahrscheinlich früher am Rathaus hingen. Und das zur besten Sendezeit. Was für ein scheinheiliges Empören!

  • 11
    5
    Hübnererich
    30.05.2016

    Nachdem in Clausnitz medial ein Mob konstruiert wurde, ist jetz Colmnitz als Hort von Nazis "enttarnt" worden. Und die üblichen Verdächtigen springen bereitwillig auf den Zug. Einfach nur peinlich.

  • 8
    7
    PeKa
    30.05.2016

    Wie wäre es, wenn beim Tag der Sachsen paar Leute als IS-Krieger verkleidet den Umzug mitgestalten würden?

  • 5
    10
    Freigeist14
    30.05.2016

    Okay,ich sollte den Text richtig lesen.Es handelte sich um eine Wehrmachtsuniform.Aber der lockere Umgang mit NS-Devotionalien wird nicht umsonst vom Rechtsstaat sanktioniert.
    Nein,als die Schrecken der NS-Zeit noch frisch waren,hätte sich niemand in diesem Aufzug auf einen Umzug gewagt.Heute wird es manchem Stammtischbeisitzer warm ums Herz.

  • 5
    12
    Freigeist14
    30.05.2016

    Um Ewiggestrige und Geschichtsrelativierer wie Nikalx in die Schranken zu weisen,müssen solche Straftaten verfolgt werden.
    Für das Tragen von Uniformen der Waffen-SS gibt es keine Entschuldigung und war in Colmnitz eine gezielte Provokation.

  • 3
    11
    Schinderhannes
    30.05.2016

    @ "Nikalx":

    Vielleicht können Sie ja mal dem geneigten Publikum erklären, wozu es bei solchen Festen überhaupt Aufmärsche in Wehrmachtslook braucht. Die Wehrmacht war intensiv an Verbrechen an der Menschlichkeit aktiv.

  • 4
    14
    Schinderhannes
    30.05.2016

    @ Nikalx":

    Das war klar, dass ein geschichtsunbewusster wie Sie jetzt kommen musste. Hass hatten damals die SS und Teile der Wehrmacht in ihren Körpern. Hass, welchen Sie relativieren. Wenn Sie sich gut dabei fühlen...
    Sachsen tut sich auch zum wiederholten Male etwas "ganz Großes". Da helfen Sie ganz schön mit, "Nikalx".
    Ich für meine Seite fühle mich gut. Jeden Tag eine gute Tat.

  • 11
    6
    Nikalx
    30.05.2016

    Ach Schinderhannes, reicht es nicht schon, wenn Sie sich in Selbsthass suhlen.
    Ja, auf das Hakenkreuz hätte man definitiv verzichten können, überkleben und gut wäre es gewesen. So haben die Linksgrünen wieder ein Sau gefunden, die sie durch das mediale Dorf treiben können.

  • 5
    10
    fp2012
    30.05.2016

    @maxmeiner:
    Mag ja alles sein. Aber ist es von uns Sachsen zuviel verlangt, in dieser hochsensiblen Zeit einfach mal eins und eins zusammenzuzählen?
    Man, man, entweder unnötig wie ein Kropf oder gewollt.

  • 2
    13
    Schinderhannes
    30.05.2016

    Der Vorsitzende des Heimatvereins Colmnitz Schmieder

    meinte laut Spiegel:

    "Der Zweite Weltkrieg gehört da eben dazu."

    Warum rennt dieses Pack dann nicht mit diesem

    Bild herum?

    http://www.berdichev.org/imagens/Babi%20Yar-72.jpg

    An den Verbrechen der SS waren zum Beispiel in Babyn Jar auch die Wehrmacht beteiligt.

  • 4
    8
    maxmeiner
    30.05.2016

    Die Reenactor-Gruppe muß sich in Deutschland (sonst nirgends in Europa) eine Ausnahme-Genehmigung von der Polizei holen und darf nur zur historisch korrekten Geschichtsdarstellung an besagtem Tag zur besagten Zeit in diesen kompletten Uniformen auftreten, allerdings nur, wenn kein Verdacht auf politische Aggitation vorliegt und eine Genehmigung erteilt wurde. Genau wie in Museen. §86 + 86a. Hat sie das nicht gemacht, Dummheit und Pech - Anzeige gerechtfertigt.

  • 1
    9
    berndischulzi
    30.05.2016

    3 Jahre Vorbereitung und keiner wollte es merken.......

  • 4
    16
    Schinderhannes
    30.05.2016

    Mein armes braun angehauchtes Sachsen...



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