Cooler Job für Leipziger Forscher: Messungen in der Arktis

Leipzig (dpa/sn) - Ein Wissenschaftler der Universität Leipzig hat derzeit einen coolen Arbeitsplatz. Im Zuge der Forschungsexpedition eines schwedischen Eisbrechers untersucht der Doktorand nach Angaben der Hochschule vom Donnerstag die Folgen des Klimawandels für die Wolkenbildung der Arktis. Der Meteorologe misst mit Hilfe eines Fesselballons unter anderem die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, und Luftturbulenzen. «Auf dem Forschungsschiff ist ja wenig Platz», sagte die Leipziger Koordinatorin Christa Engler den Solo-Einsatz des Doktoranden.

Die Forscher erhoffen sich Erkenntnisse zum mikrobiologischen Leben in Ozean und Meereis sowie deren Zusammenhang mit der Wolkenbildung in der Arktis. Sie sammeln dafür Proben und Daten aus dem Meer, dem Eis und der Luft, um daraus Konsequenzen aus dem Rückgang des Meereises für das Klima in der Arktis zu ziehen und über die Bedeutung der Wolken im arktischen Klimasystem.

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