DAK-Analyse: Zahl der Krankschreibungen in Sachsen gesunken

Dresden (dpa/sn) - Erwerbstätige Sachsen haben nach einer Analyse der DAK-Gesundheit im ersten Halbjahr 2019 etwas seltener wegen Krankheit im Job gefehlt. Wie die Kasse am Dienstag mitteilte, sank der Krankenstand bezogen auf den gleichen Zeitraum des Vorjahres von 4,9 auf 4,5 Prozent. Ursachen seien das Ausbleiben der Erkältungswelle zu Jahresbeginn und weniger Fehltage wegen Rückenleiden. Im Durchschnitt war ein bei der DAK versicherter Erwerbstätiger in Sachsen 8,2 Tage arbeitsunfähig (Vorjahr: 8,9). Für sechs von zehn Arbeitnehmern lag im ersten Halbjahr keine einzige Krankmeldung vor.

Im Vergleich der Ost-Bundesländer hatte Sachsen den zweitniedrigsten Krankenstand, hieß es. Nur in Berlin gab es noch weniger Fehltage (4,3 Prozent). Der Bundesdurchschnitt lag bei 4,2 Prozent.

Psychische Leiden wie Depressionen hatten im ersten Halbjahr als Ausfallgrund bei den DAK-Versicherten in Sachsen um 4,6 Prozent zugenommen. Sie waren damit der dritthäufigste Ausfallgrund. Hier betrug die Dauer der Erkrankung im Durchschnitt 30 Tage. «Die psychische Gesundheit gehört deshalb noch stärker in den Fokus eines betrieblichen Gesundheitsmanagements», erklärte Christine Enenkel, Leiterin der DAK-Landesvertretung.

Für die Analyse wurden die Daten von rund 62 000 erwerbstätigen DAK-Mitgliedern in Sachsen ausgewertet.

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