«Doktor der Stasi»?: Bundesbehörde legt Arbeiten offen

Der letzte Doktor-Titel an der geheimen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit wurde im Dezember 1989 vergeben. Da war die Mauer schon gefallen. Die spezielle Ausbildung der Juristen gilt auch 30 Jahre nach dem Mauerfall. Ist das zu beanstanden?

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13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    03.01.2020

    Er sollte in Rente gehen und seinen Lebensabend genießen …

  • 2
    1
    Interessierte
    31.12.2019

    Schade , dass er nur für die Ost-Aufarbeitung zuständig ist .
    Und in 30 Jahren wird er nicht mehr leben , er ist doch nun auch Rentner !

  • 10
    1
    Lesemuffel
    28.12.2019

    Hr. Jahn empfehle ich mal, sich mit der Promotion der Genossin Karola Wille, der MDR-Indentandin zu beschäftigen, dem Inhalt ihrer wiss. Arbeit an der Uni Jena, ihrer Arbeitsthemen. Siehe Wikipedia. Da kommt man nicht aus dem Staunen heraus, welche Karriere die Tochter des Bezirkssekretärs der SED Karl-Marx-Stadt, mit 18 in die SED eingetreten, im neuen Deutschland machen konnte. Für harmlose Vergangenheit, wurde andere aus Amt und Würden, aus dem Beruf eliminiert. Und da erdreistet J. sich, in steinalten Dissertationen zu wühlen.

  • 12
    1
    Freigeist14
    27.12.2019

    Ein erfolgreicher Vorgang von Herrn Jahn um im Gespräch zu bleiben. Man stelle sich vor , die Adenauer-Republik hätte so ähnlich handeln wollen bei NS-Juristen ,die ohne Brüche ihren Beruf weiter ausübten . Die Juristen ohne Zusatz-Titel hätte man wohl mit der Lupe suchen müssen .

  • 9
    2
    Freigeist14
    26.12.2019

    Franzimarcus@ Ihre Paranoia deckt sich so ziemlich mit den inquisitorischen Eifer von Hubertus Knabe , der aus gutem Grund seinen Hut nehmen musste . Die HVA war der legitime Auslands-Nachrichtendienst der DDR ,der von keinem Politiker ohne Schaum vorm Mund , die Legitimität abgesprochen wurde . Im Gegenteil : Kundschafter der HVA in der NATO-Zentrale halfen mit , Mißverständnisse und Ängste Moskaus über einen drohenden Angriff der NATO zu verstreuen .

  • 3
    12
    Franziskamarcus
    26.12.2019

    30 Jahre zu spät, Herr Jahn. Da wird nix passieren, diese "Doktoren" und deren Helfershelfer sitzen schon längst wieder an den Schalthebel, in gut dotierten Positionen. da wird nix passieren.
    Schauen sie nach Berlin, da werden verdienstvolle Personen in Sachen Aufklärung, wie Hubertus Knabe, mittlerweile ihrer Tätigkeit enthoben, auf betreiben von wem,kann sich jeder sich ausmalen oder nachrecherchieren. Man hat 1990 verpasst, das Kommunistische Netzwerk rigoros zu zerschlagen. Die HVA z.B. dürfte sich in Eigenverwaltung auflösen,sozusagen ein Freifahrtsschein, eine in eigenem Interesse Selbstreinigung zu betreiben. Der Fuchs sollte quasi den Hühnerstall bewachen.

  • 7
    3
    Hinterfragt
    26.12.2019

    "...Erörtert worden sei darin zum Beispiel die Zersetzung des persönlichen Lebens von Andersdenkenden oder die Bekämpfung der politischen Opposition..."
    Die scheint man aber heutzutage ganz gut gebrauchen zu können ...

  • 12
    4
    Freigeist14
    26.12.2019

    Würden die "Aufarbeiter" je einen Gedanken an akademische Titel einer BND - Hochschule verschwenden ? Natürlich nicht . Man will ja nur offene Türen einrennen .

  • 10
    5
    OlafF
    26.12.2019

    Anstatt mit Siegerjustiz zu triumphieren und den Verantworrlichen ihre Vergangenheit auf dem Grabstein einzugravieren, sollte er dafür sorgen, dass Stasimethoden in unserem Alltag nicht zur Selbstverständlichkeit werden.(z.B. Überwachung und Denunziation Andersdenkender)

  • 4
    5
    Malleo
    25.12.2019

    ...man muss nur lang und tief genug graben.
    Wie bei den 4 braunen Nachkriegspolizeibeamten in NRW.

  • 17
    5
    Deluxe
    25.12.2019

    Der Mann scheint zu lange im Amt zu sein.
    Zu sicher sein Gehalt in Höhe eines Bundesbehördenleiters.
    Zu weit entfernt von den Realitäten im Land. Und von den Menschen.

    Unfassbar, was hier gefordert wird.

    Was ist das nächste?
    Ein Aufnäher für den Mantel? Hatten wir so etwas nicht schonmal? Wo soll das enden?

  • 15
    5
    Lesemuffel
    25.12.2019

    Mann, Herr Jahn, was sollen Ihre ständigen Rachegelüste, was bringt uns das? Hilft uns das bei der Bewältigung der vielen ungelösten Probleme im Land? Wer muss noch alles einen Zusatztitel führen? Partei Hochschule "Dr. (SED") ; Sonderschulen der Blockkader "Dr. (CDU, LDPD........)???

  • 18
    2
    Manara4
    25.12.2019

    Es gehe nicht darum, Menschen bis in alle Ewigkeit abzustempeln und zu verdammen, betonte Jahn.
    Nein, natürlich nicht. Dazu reichen seine Befugnisse ja gar nicht aus. Nein, nur das ganze restliche Leben der Doktoren.
    Die Begründung ist abenteuerlich.
    Weil es heutigen Promotionsordnungen nicht genügt. Rückwirkende Änderungen? Quasi über Staatsgrenzen hinweg. Da interessiert mich dann mal die Meinung der/des Gleichstellungsbeauftragten.
    Weiterhin seien es Anleitungen zur Verletzung der Menschenrechte. Was ist dann mit Doktorarbeit zur Kobaltgewinnung (Kinderarbeit), zum Thema Gewinnmaximierung im Rentenfondsektor (Blackrock), Studien zu Medikamenten (Contagan...). Ganz zu schweigen von Doktorarbeiten im Rüstungsbereich oder beim Militär.
    Was passiert mit Europäischen Doktortiteln die in Militärdiktaturen z.B. unter Franco entstanden.
    Da würde ich mich mal auf eine Erklärung von Jahn in Bezug auf Menschenrechte freuen.
    Pünktlich zum Fest, Nächstenliebe sieht anders aus. Nicht nach 30 Jahren nachtreten.
    Aufarbeiten ja, Stigmatisierung nein.