Dresden bereitet sich auf Bombenentschärfung vor

Dresden (dpa/sn) - Wegen einer möglichen Fliegerbombe bereitet sich Dresden auf Evakuierungen vor. Nach Messungen auf der Baustelle und der Auswertung historischer Luftbilder vermuten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, dass es sich bei dem unbekannten Gegenstand im Boden um einen 250 bis 500 Kilo schweren Blindgänger handeln könnte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. «Richtig wissen wir es erst, wenn wir den Gegenstand freigelegt haben.»

Dieser liege etwa zwei bis drei Meter unter der asphaltierten Zufahrt zum Firmengelände im Ostra-Gehege, auf dem gebaut wird. Im Ernstfall müssen laut Polizei etwa 1000 Objekte evakuiert werden, darunter auch Schulen und Kitas. Insgesamt wären dann rund 15 700 Menschen betroffen. Der Einsatz beginnt am 23. Oktober um 8.00 Uhr morgens.

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