Drittligist Chemnitzer FC beantragt Kurzarbeitergeld

Chemnitz (dpa) - Der Chemnitzer FC hat als weiterer Fußball-Drittligist auf Kurzarbeit umgestellt. Damit reagierten die Sachsen am Montag auf die Aussetzung des Spielbetriebs bis 30. April. Die Beantragung des Kurzarbeitergeldes betreffe die gesamte Drittliga-Mannschaft, die Geschäftsstelle sowie die hauptamtlichen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum.

«Wir wissen, dass diese Maßnahme wirtschaftliche Einschnitte für jeden Einzelnen bedeuten. Umso ausdrücklicher möchte ich mich bei allen Mitarbeitern und Spielern bedanken, dass sie dieser Maßnahme unkompliziert zugestimmt haben. Die Anzeige der Kurzarbeit ist ein erforderlicher Schritt, um den Chemnitzer FC durch diese schwere Zeit zu bringen», sagte die Vorstandsvorsitzende Romy Polster.

Vor dem CFC hatten bereits Vereine wie der Hallesche FC, der FSV Zwickau und der FC Carl Zeiss Jena auf Kurzarbeit umgestellt. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt bei Kurzarbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Osten derzeit bei 6450 Euro.


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