Ermittlungen zu Busunglück bei Bautzen eingestellt

Bautzen/Görlitz (dpa/sn) - Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat nach fünf Monaten die Ermittlungen zum Busunglück auf der Bundesstraße 156 bei Bautzen eingestellt. Es wurde kein Beschuldigter gefunden, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte Radio Lausitz berichtet. Die Akte werde geschlossen, bei neuen Hinweisen könnten die Ermittlungen innerhalb der Verjährungsfrist von fünf Jahren aber wieder aufgenommen werden, so der Sprecher. Der Reisebus war am 19. Mai nahe der Ortschaft Zschillichau von der Straße abgekommen und in einen Graben gerutscht. 19 Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Der Busfahrer hatte angegeben, dass er einem Sattelzug ausweichen musste. «Die Aussage wurde von zwei Zeugen bestätigt», sagte der Behördensprecher. Eine Mitschuld konnte dem Chauffeur demnach nicht nachgewiesen werden. «Und den Lkw-Fahrer haben wir nicht», so der Sprecher.

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