Ersatzverkehr für Städtebahn wird schrittweise eingestellt

Dresden (dpa/sn) - Nachdem die Züge der insolventen Städtebahn Sachsen (SBS) teilweise wieder fahren, soll der Ersatzverkehr mit Bussen schrittweise enden. Das teilte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) am Donnerstag mit. «Die Busse zwischen Kamenz und Dresden fahren letztmalig am Freitag», so Lutz Auerbach, Leiter der Verkehrsabteilung des VVO. Sie sicherten derzeit noch den reibungslosen Ablauf des Schülerverkehrs ab und fahren zusätzlich zu den Zügen. Zudem entfielen ab Samstag die zusätzlichen Stopps der Trilex-Express-Züge in Dresden-Industriegelände und Langebrück. «Die Busse im Müglitztal fahren noch eine Woche länger bis zum 30. August», kündigte Auerbach an.

Seit Montag rollten die Züge wieder von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72). Ab dem kommenden Wochenende soll auch der WanderExpress (RE 19) wieder zwischen Dresden und Osterzgebirge fahren.

Unklar war weiterhin, wann wieder Züge zwischen Dresden und Königsbrück (RB 33) sowie von Pirna nach Neustadt und Sebnitz fahren werden. Die Regiobus Oberlausitz setze daher zwischen Königsbrück und Dresden einen zusätzlichen Bus ein. Der Insolvenzverwalter der SBS arbeite intensiv an der Wiederinbetriebnahme, hieß es in einer Mitteilung der VVO.

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