Gelbsucht-Fall: Grundschule nimmt Unterricht wieder auf

Chemnitz (dpa/sn) - Zweieinhalb Wochen nach einem Fall von Gelbsucht in Chemnitz wird an der betroffenen Schule wieder der Unterricht aufgenommen. Wie die Stadt am Freitag mitteilte, findet von Montag an wieder der reguläre Schul- und Hortbetrieb statt. Für die Aufhebung des Besuchsverbots an der Schule müssen die Eltern beim Gesundheitsamt nachweisen, dass ihr Kind inzwischen eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A erhalten hat. Nicht geimpfte Kinder dürfen erst ab dem 13. Dezember wieder zur Schule gehen, teilte die Stadt mit.

Am 13. November war bei einem Kind der Schloßgrundschule Hepatitis A festgestellt worden. Anschließend war die Schule geschlossen worden. In der Folge wurden alle Sanitäranlagen, Klassen- und Horträume, der Speisesaal, die Treppenhäuser sowie Verwaltungsräume im Schulgebäude und der Turnhalle desinfiziert. Seit dem 19. November war die Grundschule für die Hortbetreuung von zunächst maximal 80 Kindern geöffnet.

Im Zusammenhang mit der Gelbsucht-Erkrankung war festgestellt worden, dass 119 der 270 Schüler sowie jeweils rund die Hälfte der Lehrer und Horterzieher nicht gegen Hepatitis A geimpft waren. Das Gesundheitsamt hat daraufhin Schutzimpfungen für Kinder, Eltern und Schulpersonal auf freiwilliger Basis angeboten.

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