Geologen stoßen im Erzgebirge auf unerwartete Zinnlagerstätten

Der Zufall führte Wissenschaftler auf die Spur reicher Zinnvorkommen bei Aue. Die wurden bereits im Mittelalter ausgebeutet. Nun werden sie neu vermessen.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Malleo
    17.11.2020

    Bucke
    So ist das, die Archive sind randvoll, ob in Freiberg oder im geologischen Betrieb der Wismut.
    Deren Erkundungen im Rahmen der Suche nach abbauwürdigen Uranvorkommen sind weltweit einzigartig.
    Im Focus stand Uran aber gefunden hat man weitaus mehr.....die Rohstoffverknappung macht auch weniger attraktive Erze plötzlich interessant.
    Man muss nur suchen, denn es gilt "Mente et malleo"
    Auch die höffige Multierzlagerstätte bei Pöhla gehört dazu und ist nur ein Beispiel von vielen.
    Aber bitte Vorsicht vor einem neuen Berggeschrey, die Grünen könnten sonst aufwachen und Bohrgeräte für Erkundungsbohrungen besetzen!

  • 3
    0
    Bucke
    17.11.2020

    So unerwartet und bisher unentdeckt sind die Zinnvorkommen bei Bockau nun wirklich nicht. Schon in den siebziger Jahren gab es umfangreiche Erkundungsarbeiten, woraus das Vorkommen eingegrenzt, Vorräte und Gehalte an Zinn berechnet wurden.
    Entsprechende Berichte dürften dem Sächsischen Oberbergamt auch vorliegen.
    Dass jetzt unter veränderten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen eine Neubewertung versucht wird, ist begrüßenswert. Allerdings sollte man das Fahrrad nicht noch mal erfinden und auf frühere Erkenntnisse zurückgreifen.