Hoyerswerda bekommt vom Bund und Land Geld für Stadtumbau

Hoyerswerda (dpa) - Hoyerswerda in der Lausitz wird bei seinem Stadtumbau mit rund 2,2 Millionen Euro vom Bund und vom Land Sachsen unterstützt. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid überreichte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstag am Rande der gemeinsamen Kabinettssitzung mit Brandenburg in Hoyerswerda. Kretschmer sprach von gut angelegtem Geld. Es stammt aus dem Bund-Länder-Programm «Stadtumbau». Von 2002 bis 2018 flossen aus diesem Topf knapp 49 Millionen Euro nach Hoyerswerda.

Ein baulicher Schwerpunkt ist die Sanierung des lange Zeit leerstehenden früheren Konrad-Zuse-Gymnasiums. Das denkmalgeschützte Gebäude soll um einen Neubau erweitert werden und künftig als zentraler Oberschulstandort dienen. In das Projekt fließen allein 1,4 Millionen Euro.

Hoyerswerda gehört zu den ostdeutschen Städten, die seit der Wende den größten Einwohnerverlust hinnehmen mussten. Ende 1989 lebten knapp 68 000 Menschen in der Stadt, heute sind es nur noch gut 33 000. Im Ergebnis davon gibt es viele leerstehenden Wohnungen. Viele davon wurden bereits abgerissen. Allerdings gibt es inzwischen auch wieder Neubau.

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