Immer weniger erschwingliche Wohnungen für Studenten

Dresden (dpa/sn) - In den sächsischen Universitätsstädten werden bezahlbare Wohnungen für Studenten zunehmend knapp. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. In Städten wie Dresden und Leipzig, die vor allem durch Zuzug stark wachsen, könne es auf dem Wohnungsmarkt im preisgünstigen Segment knapp werden, sagte der Sprecher des Wissenschaftsministeriums, Andreas Friedrich. Versorgungsschwierigkeiten gebe es dennoch nicht. Seinen Angaben zufolge verfügen die sächsischen Studentenwerke über mehr als 16 000 Wohnheimplätze, zumeist saniert und modern. Mehr als 14 Prozent der Studenten könnten dort unterkommen. Das sei besser als der Bundesdurchschnitt von 9,5 Prozent. Laut Studentenwerk Leipzig ist die Nachfrage nach Wohnheimplätzen in den vergangenen drei Jahren stark gestiegen. Es gebe Wartelisten. Die sächsischen Studentenwerke hätten beim Freistaat für Investitionen einen Bedarf von sieben Millionen Euro angemeldet.

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