Jeder dritte Erstklässler hat Probleme beim Sprechen

Leipzig (dpa/sn) - Ein Drittel der angehende Erstklässler in Sachsen kann einem Medienbericht zufolge nicht richtig sprechen. Das berichtet die «Leipziger Volkszeitung" (Montag) und beruft sich auf eine Statistik des Sozialministeriums. Demnach haben mehr Jungen als Mädchen Probleme. Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) appellierte an die Eltern, sich mehr Zeit zu nehmen. «Damit Kinder altersgerecht sprechen, sollten Eltern viele Gelegenheiten für Gespräche suchen. Eltern sollten ein gutes Sprachvorbild sein.»

Aus der Statistik gehe außerdem hervor, dass beim Einschulungstest nicht einmal jedes fünfte Kind die Kriterien für eine altersgerechte Entwicklung erfülle. Probleme gebe es aber nicht nur bei der Sprache und beim Sprechen, sondern auch in der Körperkoordination, beim Sehen sowie bei der Visuomotorik, der Fähigkeit, Sehen mit Bewegungen des Körpers zu koordinieren. Bei fast zehn Prozent der angehenden Erstklässler sei außerdem Übergewicht bis hin zu Adipositas diagnostiziert worden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
2Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 7
    0
    smc14
    23.07.2018

    Art. 6, Abs. 2 GG (Auszug): " Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht."
    Eltern vergessen immer öfter, dass sie vor der Wahrnehmung ihrer Erziehungsrechte zuerst ErziehungsPFLICHTEN haben.

  • 4
    2
    kartracer
    23.07.2018

    Ich denke mal, die Frage nach dem WARUM sollte sich erübrigen.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...