Kommunen wollen keinen Flickenteppich an Regelungen

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Kommunen wünschen sich in der Corona- Krise einheitliche Regeln für alle Städte, Gemeinden und Landkreise und keinen Flickenteppich an Vorgaben. Das machten die kommunalen Spitzenverbände am Samstag bei einem Treffen mit Regierungschef Michael Kretschmer und Innenminister Roland Wöller (beide CDU) deutlich, teilte die Staatskanzlei in Dresden mit. Der Krisenstab der Regierung sei derzeit noch in einer Abstimmung mit den Verbänden. Am Sonntag soll das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt werden. «Auch weiterhin wird es möglich sein, im Freien spazieren zu gehen, Einkäufe zu erledigen, auf Arbeit oder zum Arzt zu gehen», hieß es.


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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    vonVorn
    22.03.2020

    Deutschlandweite einheitliche Regel fände ich besser und effektiver. Warum beschweren sich denn viele Länder das Deutschland zu wenig gegen die Krankheit tut?

  • 8
    11
    cn3boj00
    21.03.2020

    Ich finde schnelle lokale Maßnahmen durch entschlossenes Handeln besser als das zögerliche Abwarten auf zentrale Regelungen. Gerade in den großen Städten ist es dringend geboten zu handeln, Dresden macht es vor. Schließlich sieht die Situation in Chemnitz oder Leißzig anders aus als in Rechenberg-Bienenmühle. Aber Entscheidungen und Krisenmanangement sind eben nicht jedermanns Sache, besonders da, wo die SPD regiert (siehe auch Berlin).