Konjunkturumfrage: Trübe Stimmung in Industrie und Handel

Dresden/Leipzig/Chemnitz (dpa/sn) - Die sächsische Wirtschaft verliert nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern (IHK) weiter an Schwung. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen für die nächsten Monate flauten deutlich ab, teilten die drei sächsischen Kammern am Dienstag mit. Der IHK-Geschäftsklimaindex sank auf 118 Punkte - der niedrigste Wert seit Herbst 2014. An der aktuellen Konjunkturumfrage beteiligten sich rund 1800 Unternehmen mit mehr als 100 000 Beschäftigten.

Besonders pessimistisch gibt sich demnach die Industrie. Als Gründe werden unter anderem rückläufige Umsätze sowie weniger Aufträge aus dem In- und Ausland angeführt. Nur wenige Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft gibt sich auch der Einzelhandel eher verhalten, nur 12 Prozent glauben an ein besseres Geschäft. Die meisten rechnen mit steigenden Online-Umsätzen zulasten der Läden vor Ort. Die Stimmung bei den Dienstleistern und im Baugewerbe ist zwar noch gut, mit Blick auf die nächsten Monate aber geben sich auch diese Branchen eher verhalten.

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