Krise: Kretschmer sieht Nachholbedarf beim Kurzarbeitergeld

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat sich in der Corona-Krise für ein höheres Kurzarbeitergeld ausgesprochen. Darüber gebe es in Sachsen ein gemeinsames Verständnis. 60 bis 67 Prozent seien für Menschen mit einem niedrigen Einkommen zu wenig, sagte er am Mittwoch in Dresden beim täglichen Video-Briefing der Regierung. Deshalb unterstütze man Bemühungen, zu einem Wert von 80 bis 85 Prozent vom letzten Nettolohn zu kommen. «Ich denke, vor allen in den Bereichen, wo die Einkommen sehr niedrig sind, ist das zwingend geboten und sollte auch ergriffen werden.»

Auch mit Blick auf die geforderte Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie wäre ein Zeichen des Koaltionsausschusses in Berlin am Mittwochabend «mehr als wünschenswert», so Kretschmer. «Die Unternehmen brauchen ein Licht am Ende des Tunnels.»

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.