Landtagswahl: Zwei AfD-Politiker wollen Spitzenkandidatur

Dresden/Berlin (dpa/sn) - Bei der sächsischen AfD zeichnet sich ein Zweikampf um die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl am 1. September ab. Am Dienstag erneuerte Bundestagsfraktions-Vize Tino Chrupalla in Berlin seine Ambitionen, «eine tragende Rolle» im Wahlkampf zu spielen». Ziel sei, ein gutes Ergebnis zu erzielen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zwar fühle er sich im Bundestag sehr wohl, aber ihn würde es auch reizen, nach Sachsen zu gehen und dort «eine Veränderung anzuschieben».

Außerdem will Partei- und Landeschef Jörg Urban seinen Hut in den Ring werfen und es wurden bisher den AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Hilse und Siegbert Droese Ambitionen nachgesagt. Droese schloss das allerdings am Dienstag für sich aus und Hilse hat eine Bewerbung bisher nicht offiziell angemeldet. Der Spitzenkandidat und die Liste werden auf einem Parteitag vom 8. bis 10. Februar in Markneukirchen gewählt.

Chrupalla, ein Malermeister aus Görlitz, hatte bei der Bundestagswahl 2017 das Direktmandat gegen Michael Kretschmer (CDU) gewonnen. Der heutige sächsische Ministerpräsident verlor deshalb seinen Platz im Bundestag.

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