Linke wollen Öffentlichen Dienst attraktiver machen

Dresden (dpa/sn) - Die Linken wollen den Öffentlichen Dienst attraktiver machen und den Stellenabbau beenden. Die Fraktionschefs aus Landtagen, Bundestag und Europaparlament erklärten am Samstag in Dresden, «Privatisierungsexperimente» und das «sture Festhalten an wirklichkeitsfremden Stellenabbauzielen» hätten der öffentlichen Verwaltung massiv geschadet. Leidtragende seien die Bürger.

Der Erklärung zufolge demotiviert die hohe Arbeitsbelastung die Mitarbeiter und verursacht einen hohen Krankenstand. Ein gut funktionierender und leistungsfähiger Öffentlicher Dienst sei jedoch für die Gesellschaft und das Gemeinwesen von grundlegender Bedeutung, hieß es.

Die Fraktionsvorsitzenden sprachen sich dafür aus, zunächst den tatsächlichen Stellenbedarf zu ermitteln und dann die nötigen Ausbildungskapazitäten zu schaffen. In Ländern, in denen sie mitregieren, wollen sie sich für ein rasches Ende des Stellenabbaus einsetzen.

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