Nach Anschlag auf Gericht keine Spur zum Täter

Leipzig (dpa/sn) - Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gibt es noch keine Spur zum Täter. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) am Dienstag in Dresden. Ein Unbekannter hatte am Sonntag einen Gegenstand an der Fassade des Gebäudes in Brand gesetzt. Austretende brennende Flüssigkeit hatte die Fassade beschädigt. Bereitschaftspolizisten erstickten die Flammen mit einem Feuerlöscher. Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismusabwehrzentrum des LKA hatte am Montag die Ermittlungen übernommen.

In Leipzig hat es wiederholt Anschläge auf Gebäude der Justiz gegeben. So hatten in der vergangenen Silvesternacht Unbekannte an mehreren Stellen am Haus des Bundesgerichtshofes Feuer gelegt. Die Bundesanwaltschaft beziffert den Schaden auf 120 000 Euro. Anschläge gab es auch auf das Haus des Jugendrechts und das Amtsgericht. Die Täter wurden meist im linksextremen Spektrum vermutet, aber längst nicht immer ermittelt.

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