Netzwerk aus dem Erzgebirge tüftelt an Akustik der Zukunft

Zwönitz (dpa/sn) - Im Erzgebirge arbeitet ein Netzwerk aus rund 70 Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Akustik von morgen. Ein neuartiges Audiosystem soll das dreidimensionale Hören, das man bislang unter anderem von großen Konzerten oder aus dem Kino kennt, massentauglich machen. «Ziel ist dabei eine naturadäquate Klangwiedergabe bei geringeren Kosten», erläuterte Bündnissprecher Friedrich Blutner bei der Projektvorstellung im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Zwönitz. So könne das Audiosystem, bei dem auch recycelte Pappe verarbeitet wird, beispielsweise in Schulen und Museen eingesetzt werden, aber auch bei der Vermarktung von Produkten.

Als erster Schritt soll nun in einem alten Fabrikgebäude in der Erzgebirgsstadt ein Innovations- und Entwicklungszentrum entstehen. Der Umbau des ehemaligen Speichers wird vom Freistaat mit acht Millionen Euro gefördert.

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