Neue Pflege-Wohngemeinschaften geraten zunehmend in die Kritik

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Bei Senioren und privaten Betreibern werden neue Wohnformen immer beliebter. Die Kassen sehen den Trend skeptisch.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    KatharinaWeyandt
    29.01.2020

    Solche Pflege-WG's können Vorteile haben. Aber es gibt auch seit langem die Gefahr, dass es quasi ein privates Heim ist, nur ohne Qualitätskontrollen. Einer mietet die Wohnung und vermietet einzelne Zimmer, der andere legt den Bewohnern nahe, doch den Pflegedienst XY zu beauftragen.
    Wichtig ist immer jemand, der sich kümmert: ob ein Senior selbst, der eine WG gründet, bevor er stark pflegebedürftig ist, oder Angehörige oder Freude. Und nicht zuletzt ein frei gewählter Pflegedienst, der sich an Qualitätsrichtlinien hält.
    "Die Skepsis der Kassen gegenüber den neuen Wohnformen hat noch einen anderen Grund: Sie befürchten eine Explosion der Sozialausgaben. Professor Rothgang schätzt die Mehrausgaben gegenüber einer vollstationären Pflege allein im Jahr 2018 auf rund 400 Millionen Euro - Tendenz steigend."