Neuer Posten: Linke für Bernd Merbitz

Land will Beauftragten für jüdisches Leben einsetzen

Dresden.

Linke-Fraktionschef Rico Gebhardt hat Ex-Landespolizeipräsident Bernd Merbitz als neuen Landesbeauftragten für jüdisches Leben vorgeschlagen. "Merbitz böte als über die Grenzen Sachsens hinaus bekannte und anerkannte Persönlichkeit die Gewähr, dass das Amt das entsprechende Gewicht hätte", sagte Gebhardt der "Freien Presse". Dabei verwies er darauf, dass der mittlerweile pensionierte Polizist, der bei der Landtagswahl 2019 für die CDU antritt, vor zehn Jahren vom Zentralrat der Juden wegen seines Engagements gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet worden war.

Gebhardt unterstrich, dass die Linke eine Anbindung an die Staatskanzlei bevorzugen würde. Die CDU/SPD-Regierung will das Amt bislang beim Kultusministerium ansiedeln. Dass dafür bislang der Ex-Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) im Gespräch ist, hatten bereits die Grünen kritisiert. (tz)

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