No-Covid-Fürsprecher aus Freiberg: Einer, dem die Corona-Regeln zu lasch sind

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Die einen bringen kein Verständnis mehr auf für geschlossene Schulen und Kitas. Andere finden die Bundesnotbremse viel zu lasch. So die Initiative "No Covid", die auch in Sachsen Fürsprecher hat.

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3434 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 5
    4
    Kraniche
    28.04.2021

    @Christian1984 Hast recht, also ausführlich, was in der 1. Welle anders war:
    - Wichtig: wir hatten nur die Wildvariante und nicht die aggressiveren Mutanten
    - der "Lockdown" war strenger als alle anderen - und sei es durch Zufall, weil Betriebe schlossen aufgrund von ausbleibenden Teilelieferungen
    - die Schulen waren RICHTIG zu - länger und vor allem vollständig (auch keine Abschlusskl. geöffnet, es wurde maximal für die Abi-Prüfungen geöffnet)

    Beides führte dazu, dass wir die Welle damals viel besser brechen konnten und vor allem auch runterdrücken konnten im Gegensatz zu jetzt.

    Zum Vergleich die 3 Wellen unter https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/ - wir haben aktuell ein viel höheres Level, von dem wir runter kommen müssen. Das Diagramm zeigt klar, dass diese Situation neue Maßnahmen erfordert.
    Den damaligen positiven Ausblick in den Sommer (28.4.20: 988 Fälle/Tag) sehe ich aktuell überhaupt nicht (27.4.21: 19.009) und das ist frustrierend.

  • 3
    2
    neuhier
    28.04.2021

    @Kranich: Danke für die Richtigstellung mit Schweden, es werden hier gerne mal von bestimmten Nutzern Fake News verbreitet. Vielleicht noch als Ergänzung: Schweden hat derzeit eine Inzidenz von 379, also mehr als doppelt so viel, wie wir und pro Tag ca. 20 Tote. Hatte nicht mal jemand hier behauptet, Schweden wäre spätestens im Sommer 2020 durchseucht und dann würden die Zahlen deutlich unter unseren liegen? Die Impfquote liegt übrigens ungefähr wie bei uns etwas über 20%.

  • 3
    2
    saxon1965
    28.04.2021

    @Kraniche, danke für die Richtigstellung. Da muss ich mich versehen haben. Das wollte ich nicht.
    Leider wird viel zu wenig wissenschaftlich ausgewertet, um einen besseren Weg zu finden.

  • 1
    2
    Christian1984
    27.04.2021

    @Kraniche: Es war eben nicht nur "MEIN" Betrieb. Muss ich das wirklich noch erwähnen, dass das lediglich ein Beispiel war. Und die Automobil- und Motorenwerke vieler OEM (nicht nur VW / Mosel) haben die Produktion nicht nur mangels Nachfrage sondern mangels Teilversorgung reduziert. Es war aber eben kein vollständiger Stillstand oder woher nehmen Sie diese Informationen?

    Sie werfen anderen vor oberflächlich zu argumentieren. Bitte, dann zählen Sie doch mal auf: Was beinhaltet dann der "umfassende Lockdown" der NoCovid-Fraktion? Ihr polemisches Gegenargument, dass keiner verhungern soll, ist soweit klar. Hat auch keiner behauptet oder wo lesen Sie das? Die Frage nach einer weiteren Einschränkung der Grundrechte (und damit ist nicht das geschlossene Supermarkt gemeint), ist dennoch berechtig.

  • 6
    4
    Kraniche
    27.04.2021

    "Sie wollen ALLES ZU, also auch wirklich ALLES, auch der Supermarkt "

    Muss man wirklich hier aufschreiben, dass #NoCovid NICHT das Ziel hat, alle verhungern zu lassen? Wie oberflächlich muss man über #NoCovid urteilen, um so etwas anzunehmen?

    @kNg Strohmann-Argument. Nimm von mir aus Portugal. Die hatten gestern den ersten Tag seit Monaten mit 0 Toten. Erstrebenswert, oder?

    @Christian1984 ja der Vergleich mit letztem Jahr hinkt in der Tat. 1. Waren dort wirklich viele Betriebe nahezu geschlossen - z.B. VW Mosel, weil die ohnehin ein Absatzproblem zu der Zeit hatten.
    Nur weil DEIN Betrieb nicht zu war, heißt das nicht, dass damals genausowenig zu waren wie jetzt.
    Jetzt haben wir außerdem deutlich aggressivere Mutanten, welche deutlich stärkere Maßnahmen erfordern.

    Sind wir wirklich dümmer als ein Virus?!

    @saxon1965 "Allerdings gibt man für Schweden zur Zeit Null Neuinfektionen an"
    Schweden gestern 6200
    https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/

  • 5
    3
    kNg
    27.04.2021

    Mir stellen sich hier zwei Fragen:

    1. Vietnam ist ein sozialistischer Einparteienstaat. Natürlich lässt sich dort alles durchsetzen, was man sich einfallen lässt, weil jeder mitzieht, dem sein Leben lieb ist. Wollen wir solche Zustände auch?

    2. Wenn wir wirklich ALLES (was ist ALLES? Mit Hausarrest?) für ein paar Wochen zumachen, woher wissen wir dann, dass sich nicht doch wieder Infizierte finden und der Spuk von vorn losgeht?

  • 3
    2
    Christian1984
    27.04.2021

    @SteveRodgers: Nun, dann sind wir hinsichtlich Industriearbeitsplatz schon zwei. Warum ich deswegen Angst haben sollte, erschließt sich mir jedoch nicht.
    Die NoCovid-Initiatoren verstehen unter einem umfassenden Lockdown ein vollständiges herunterfahren des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft. Der Verweis auf das vorherige Jahr hinkt daher leider. In meine Firma wurde z.B. weiter gearbeitet und das ganz ohne Clusterbildung. Sicher, auch hier haben Masken- und Abstandsregeln gegriffen, aber eine pauschale Schließung war schlicht nicht notwendig.
    Und bitte verdrehen Sie nicht einfach meine Aussage: Nicht Sie, sondern Herr Börner entspricht dem Klischee.

  • 4
    5
    Hinterfragt
    27.04.2021

    @Babsie
    "...Ja aber dann muss ALLES für 4 Wochen zu sein ..."

    Warum dann noch 15km und Supermarkt?

    Sie wollen ALLES ZU, also auch wirklich ALLES, auch der Supermarkt usw.
    Dann braucht man auch keine 15km mehr denn wohin? Es ist ALLES ZU auch die Haustür!
    KEIN Fahrzeugverkehr, KEINE Personen auf den Straßen, ...

    Merken Sie was, es ist ILLUSORISCH und NICHT MACHBAR!

  • 3
    3
    Destiniy
    27.04.2021

    Also man muss ja nur mal ganz klar sagen. Wir sind hier Spitzenreiter weil die Maßnahmen nicht wirken, weil sie vielleicht nicht eingehalten werden (was ich pers. nicht bestätigen kann außer Einzelfälle) oder die Maßnahmen falsch sind. Wir wissen auch das viele eine dauerhaft geöffnete Schule wollen und deswegen protestieren.

    Wenn man jetzt die Maßnahmen noch verschärft führt das nur zu einer noch größeren Ablehnung (ev. sogar zu einem Aufstand). Die Pandemiebekämpfung geht nur mit der Bevölkerung nicht gegen sie. Also sinnvolle Maßnahmen umsetzen:

    0. Impfen Impfen Impfen
    1. Schule = Arbeit also dauerhaft auf --> 2 Tests die Woche
    2. Keine Maskenpflicht an der frischen Luft dafür im Nahverkehr FFP2
    3. Strategie des Gesundheitsamtes hinterfragen. Wenn ich nur 2 Tage rückwirkend frage dann werde ich die Infektionsketten nie nachvollziehen können

  • 4
    7
    saxon1965
    27.04.2021

    Und noch ein Hinweis zur momentanen Situation, hinsichtlich der Strategie unserer Politik.
    In Schweden starben auf die Gesamtbevölkerung gesehen zirka 0,136 Prozent an/mit Corona und in Deutschland zirka 0,09 Prozent.
    Allerdings gibt man für Schweden zur Zeit Null Neuinfektionen an, während bei uns im Schnitt knapp 16.000 am Tag registriert werden.
    Es ist also damit zu rechnen, dass wir prozentual zu Schweden noch aufschließen werden, was den Anteil der Todesfälle betrifft.
    Als man vor einem Jahr bereits anzweifelte, ob die deutsche Strategie verhältnismäßig und zielführend wäre, wurde man nur allzu gerne als Aluhutträger o. ä. diffamiert. Schon damals schrieb ich: Zusammengerechnet wird am Schluss! Leider scheint gegen das Virus nicht wirklich "ein Kraut gewachsen zu sein", außer ein gesundes Immunsystem und dass wir Menschen die richtigen Lehren daraus ziehen (gesündere Lebensmittel u. Umwelt, Lebensraum- und Ressourcenvernichtung, Globalisierung etc.pp).

  • 3
    5
    SteveRodgers
    27.04.2021

    @Christian1984

    Ich gehe selbst jeden Tag auf Arbeit in einem Industriebetrieb mit mehreren 100 Mitarbeitern. Also keine Angst.

    Vorurteile und Klischees, jetzt auch gegen mich, sind halt inzwischen normal geworden.

    Wer sagt denn, dass Herr Börner keine Probleme in einem strengen Lockdown hätte? Den No-Covid Zustand hatten wir doch vor einem Jahr praktiziert. Ging doch auch oder?

  • 6
    4
    Babsie
    26.04.2021

    Ja aber dann muss ALLES für 4 Wochen zu sein und der Bewegungsradius nur 15 km sein. Kein VW oder sonstiger Autobauer, kein Fußball, kein sonstiger Sport geschweigedenn eine Fußball EM. Und sehr viel weniger Leute auf einmal im Supermarkt und die Masken über der Nase und nicht sonstwo baumelnd.
    Und dann gehen die Zahlen auch runter, wie letztes Jahr.

  • 8
    5
    mesiodens
    26.04.2021

    #Einspruch
    Keiner sagt, dass eine richtige Schließung wochenlang gar monatelang, wie jetzt, gemacht werden muss. Da reichen vielleicht 3 bis 4 Wochen, wie letztes Frühjahr. Da gehen die Infektionszahlen dann auch wirklich runter, keine Kontakt - keine Virusweitergabe. Das kann doch nicht so schwer sein. Diese Strategie, die zur Zeit läuft, läuft gegen die Wand, denn mit diesen Grenzwerten und Testmethoden verhindern wir zu wenig, das Virus mutiert weiter und wird nicht weniger ansteckend. Was, wenn die neuen Mutationen bei der Impfwirkung resistent werden, Geheilte wieder angreifbar, dann war wirklich viel umsonst.

  • 16
    4
    gelöschter Nutzer
    26.04.2021

    Gemessen an den Infektionszahlen, für die wir über ein Jahr gebraucht haben und den Verläufen, die wiederum nur einen Bruchteil ernsthaft erkranken lassen, sind die Maßnahmen offenbar nicht zielführend. Die immer nur nach Verschärfungen rufen, glauben offenbar , dass das ein Allheilmittel ist und ihnen die Verantwortung, selbst auf zupassen aus der Hand nimmt. Auf andere Schuldige mit dem Finger zeigen ist auch ein Volkssport geworden. Vielleicht ist auch in Vergessenheit geraten, dass manches in Präsenz erledigt werden muss, mit Kundenkontakt, trotz Virus.
    Vor allem die inflationär verhängten Sinnlosmaßnahmen stoßen verständlicherweise auf Widerstand und führen dann zu Nachlässigkeiten bei sinnvollen Maßnahmen.

  • 11
    10
    Dickkopf100
    26.04.2021

    @Pimboli Vietnam ist alles andere als ein Inselstaat. Und deren Städte sind die besten Beispiele einer Überbevölkerung. Aber irgendwas ist ja immer... Habe es schon sehr oft geschrieben, dass wir alle den ganzen Mist schon hinter uns hätten, wenn die Regierung einmal entschlossen gehandelt hätte. Schon vor vielen Monaten hätte ein totaler Lockdown, inklusive aller Industrie- und Wirtschaftsbereiche, ausgereicht. Aber nein, es musste immer wieder halbherzig Teile geöffnet werden um die Leute und die Wirtschaft bei Laune zu halten. Nur keine großen Firmen schließen, aber dafür massenhaft kleine über die Klinge springen lassen. Nun haben wir den Salat. Ewig andauerndes Hüh und Hot... In ein paar Tagen bekomme ich die zweite Impfung, dann können mich alle mal "gerne haben"...

  • 6
    5
    Christian1984
    26.04.2021

    @SteveRodgers:
    Nein, ich kenne Herrn Börner nicht persönlich. Das auch er Kinder im schulpflichtigen hat, welche zu Hause betreut werden müssen, geht aus dem Artikel hervor und wurde von mir auch nicht bestritten. Wenn ja, wo?
    Es ist aber ein Unterschied, ob die Eltern ihre gesamte berufliche Tätigkeit von daheim aus stemmen können (so wie Börner) oder trotz Lockdown täglich an ihrem Arbeitsplatz erscheinen müssen. Nicht jede Tätigkeit funktioniert via Homeoffice. Aber vielleicht stolpern Sie demnächst auch über diese Tatsache, z.B. wenn Sie wieder im Supermarkt einkaufen oder einen Handwerker benötigen...

    Der "NoCovid"-Standpunkt ist in meinen Augen daher auch wohlfeil, da nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung ohne existenzielle Probleme umsetzbar. Selber riskiert man ja nichts...
    Daher auch mein Dank an die FP: mein klischeehaftes Bild vom "NoCovid"-Anhänger wurde "leider" bestätigt.

  • 9
    8
    MuellerF
    26.04.2021

    "Was lässt uns glauben, dass dieselben Akteure, die vor einem Jahr schon versagt haben, es heute besser könnten?"

    Es geht doch nicht um die Akteure, sondern um die grundsätzliche Strategie!
    Die bisherige (halbherzige Lockdowns) hat versagt, während echte Lockdowns in anderen Ländern gewirkt haben.

  • 26
    14
    SteveRodgers
    26.04.2021

    @Mehrdenker: Bester Kommentar :) Bei dem ein oder anderen Kommentator fragt man sich, ob früher auch viel in der Schule pausiert wurde. Hier und da mal einen Fakt weg lassen. Da mal einen Fakt so drehen, dass er zu meiner Ansicht passt. Das ist Tag für Tag immer wieder belustigend zu lesen.
    Herr Börner vertritt eine Meinung und direkt werden private Umstände seinerseits ihm negativ ausgelegt. So ein schlechter Mensch, dass er einen guten Job und Kinder hat und auch noch seine eigene Meinung vertritt.
    Kiki und Christian1984 scheinen den Mann echt gut zu kennen.

  • 24
    13
    KatharinaWeyandt
    26.04.2021

    @linser eine ganze Seite für Querdenker? Gerade erst am 17.4. https://www.freiepresse.de/vogtland/plauen/hausdurchsuchung-wegen-maskenattest-wie-die-coronakrise-einen-plauener-veraenderte-artikel11449054 das ist eben ein großes Problem, dass Medien kritisiert werden ohne regelmäßig zu lesen

  • 29
    8
    325204
    26.04.2021

    @kiki Da steht doch gut zu lesen, dass seine Kinder zu Hause lernen, oder? Also sind es mindestens zwei Schulkinder.

  • 32
    8
    Hausmacher
    26.04.2021

    @Kiki Sie haben sich nicht mal die Mühe gemacht den Artikel zu lesen?

    Alle sind betroffen. Und der gute Mann hat dem Artikel noch mindestens 2 Schulkinder zuhause.

  • 24
    42
    Kiki
    26.04.2021

    Christian1984: dem gibt es nur eins hinzuzufügen: er hat auch sicher keine Schul- oder Kita-Kinder zu Hause. Ich unterschreibe bei Ihnen, wer kaum davon betroffen ist, hat immer leicht reden.

  • 47
    13
    Mehrdenker
    26.04.2021

    Wissenschaftler: "Also ich habe jetzt alle möglichen Fakten und Daten untersucht und komme mit 95%iger Sicherheit zu dem Ergebnis, dass..."
    Laie: "FALSCH!!!"

  • 72
    35
    mesiodens
    26.04.2021

    Wollen wir doch mal reflektieren, wie weit wir mit der Methode "Halb auf - halb zu" gekommen sind: Der Erzgebirgskreis hat die höchsten Infektionszahlen. Wer fühlt sich denn da nicht "verarscht"? Die Maßnahmen sind zu lasch, denn so kann es nicht weitergehen. Montags in der Gruppe "spazieren gehen", und eine Woche später sich wundern, warum die Infektionen steigen. Irgendwann sollte man das Wunschdenken, "es geht von alleine weg", aufgeben und einen anderen Weg einschlagen.

  • 46
    35
    Kraniche
    26.04.2021

    @nevidimka man muss schon bei "die Politik" differenzieren.
    Es gab schon immer Politiker und vor allem Wissenschaftler, die eine bessere Strategie gefordert haben. Sie wurde nur von den MP und der Bundesregierung nicht gehört.
    So langsam merkt man, dass man nicht mehr weiterkommt mit "noch ein halbherziger Lockdown".

    @linser Die Querdenker haben erst am Wochenende eine massive Publicity-Kampagne bekommen durch 53 Schauspieler:innen, die durch ALLE Nachrichtensendungen ging. JJ Liefers durfte noch am Freitag in 2 Sendungen auftreten und hat Titelbilder in Zeitungen bekommen.
    Also ich sehe die Balance in eine ganz andere Richtung verschoben als Du.

  • 56
    27
    Kraniche
    26.04.2021

    Viele Angriffe hier nur ad hominem. Da sage ich mal nichts dazu.

    Zu den inhaltlichen Einwänden:
    Zuerst war es das Argument, dass das nur in Diktaturen funktionieren würde. Dann haben das Australien und Neuseeland umgesetzt (und andere Länder mehr, aber die sind die prominentesten).
    Jetzt kommt das nächste Strohmann-Argument, dass das ja Inseln seien. Dazu sei gesagt:
    1. Portugal ist keine Insel, zumindest als ich letztens nachgesehen habe
    2. https://www.worldometers.info/coronavirus/country/portugal/
    3. Ja dann muss man in D Heimkehrer und Einreisende an den Grenzen erfassen und Quarantäne und Tests überwachen. Das ist Aufwand aber es ist ganz klar möglich. Oder schaffen wir stolzen Deutschen sowas nicht?!
    4. Die Grenzen spielen nicht die ausschließliche Rolle, sondern vor allem die Ansteckungen im Inland. Dort setzt NoCovid vor allem an.

    Alternativen? Gegenvorschläge? Einfach so weiterwurschteln? Auf ein Wunder hoffen?
    Das Wunder wird kommen in Form von neuen Mutanten.

  • 53
    13
    Babsie
    26.04.2021

    Es klingt schon im gewissen Sinne interessant. Jedenfalls haben die Länder, die sehr schnell und rigoros erste Herde im Infektionsgeschehen beseitigen, die besseren Chancen.
    Im Gärtnerischen gibt es da den Anfangsbefall. Diesen zu erkennen und sofort zu bekämpfen ist logischerweise viel besser, als diesen zu übersehen und ewig zu warten, denn bei manchen Pflanzenkrankheiten dauert es nur Tage bis diese den Pflanzenbestand vernichtet haben. Also Exitus, keine Ernte!
    Dieser Virus ist auch nichts anderes, als ein "Schädling", der eben uns Menschen befällt.
    Wehret den Anfängen.....ist ein altes Sprichwort.

  • 90
    48
    Christian1984
    26.04.2021

    Danke an die FP für diesen aufschlussreichen Artikel. Börner ist ein meiner Meinung nach ein recht typischer "NoCovid-Vertreter". Warum? Gut abgesichert tätig im Staatsdienst, ein Job der scheinbar keinerlei Anwesenheit vor Ort erfordert, eine ausreichend große Wohnung, so dass keinem die Decke auf den Kopf fällt. Auch die hier als Unterstützung der lokalen Gastwirte verkaufte mehrmalige Bestellung bei Restaurants pro Woche, zeigt in Wahrheit nur, wie wenig Börner selber finanziell/wirtschaftlich von der Krise betroffen ist.
    Ein Hohn gegenüber allen die durch die Krise/Lockdown ihren Job verloren haben oder täglich an ihrem Arbeitsplatz erscheinen um die Gesellschaft am Laufen zu halten. Herrn Börners Tätigkeit scheint für letzteres scheinbar nur bedingt erforderlich zu sein...

  • 72
    46
    Scout
    26.04.2021

    Ein Staatsbediensteter ohne finanzielle Einschränkungen gibt mal wieder sein bestes zur Lage.
    Sehr realistisch.

  • 87
    33
    Vielflieger
    26.04.2021

    Die No-Covid-Strategie ist ebenso eine Extremströmung, vollkommen realitätsfremd. Man könnte diese Strategie auf einer vollständig abgekoppelten Insel mit radikalen Methoden realisieren. Vergleichbare Beispiele liefern ja Australien und Neuseeland. Auch Vietnam hat sich faktisch vom Rest der Welt losgekoppelt, dort werden einzelne Corona-Fälle rigeros nachverfolgt, sogar Personen der Kontaktgruppen 2 und 3 werden in speziellen Einrichtiungen unter kontrollierter Quarantäne festgesetzt. Das funktioniert aber nicht in einem Land im Herzen Europas mit faktisch offenen Binnengrenzen. Man müsste sämtliche Bewegungen unterbinden und kontrollieren. Das ist praktisch nicht möglich. Das ist auch nicht verhältnismäßig.

  • 19
    19
    1371270
    26.04.2021

    Es gibt doch eine ganz einfache Lösung, wie man dem Virus die Grundlage entziehen kann!

  • 83
    23
    Pimboli
    26.04.2021

    Länder die mit der No Covid Strategie Erfolg hatten, sind aber oftmals Inselstaaten (Neuseeland, Australien) mit deutlich niedrigerer Bevölkerungsdichte. Dieses Modell auf Europa zu kopieren mit den vielen Staaten und hoher Bevölkerungsdichte, muss nicht unbedingt erfolgreich sein. Außerdem müßten dann alle Länder Europas mitmachen, sonst bringt es gar nichts.

  • 75
    97
    linser
    26.04.2021

    Hat irgendeiner dieser angeblich rechten Querdenker schon mal eine ganze Seite zum Darlegen seiner Gedanken bekommen, um mal tiefer gehen zu können was die Aussagen und Ängste eines großen Teils der Bevölkerung sind? Nein? Dann wird es Zeit, der Ausgewogenheit halber! Denn das hier ist wieder so ein Experte... Ohne Ahnung vom eigentlichen Problemfeld!

  • 117
    11
    nevidimka
    26.04.2021

    Vor einem Jahr hatten wir sehr niedrige Inzidenzen kleiner 10. Die Politik hatte Monate Zeit, Gesetzesänderungen umzusetzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Passiert jedoch ist wenig: keine Teststrategie, keine Stärkung der Gesundheitsämter für Test&Trace, keine kontrollierte Grenzen inkl. Quarantänepflicht für Einreisenden aus Gebieten mit höherer Inzidenz...

    Was lässt uns glauben, dass dieselben Akteure, die vor einem Jahr schon versagt haben, es heute besser könnten?