Omas in die Kitas?

Sachsens CDU will die Personalausstattung in den Kitas verbessern, ohne den Betreuungsschlüssel zu senken. Der Parteichef denkt an ältere Hilfskräfte.

3Kommentare

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    webtobs
    30.08.2014

    lieber Fnord23, trotzdem muss in jeder Gruppe eine Erzieherin sein. Man kann nicht einfach eine Omi in die Gruppe setzen und ihr die Verantwortung für 20 Kinder überlassen. Das ist vielleicht mal eine Variante, um die Erzieherin für eine halbe Stunde zu entlasten, während die Omi (wahlweise eben auch der Opi - ich kenne das Problem, ich bin Erzieher und in der Literatur wird auch immer nur von Erzieherinnen gesprochen) z.B. etwas vorliest. Das ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da die Erzieherin in diesem Zeitraum auch in der Gruppe sein muss. Man kann einer nichtqualifizierten Person keine Aufgaben übertragen, für die die Pädagogen ausgebildet wurden. Somit ist der Einwand hinfällig, das Argument invalid. Übrigens hat Deutschland durchschnittlich einen Kitaschlüssel von 9,4 - in Bayern z.B. 8,8, Bremen ist mit 7,6 Kindern auf einen Erzieher Spitzenreiter. Dort sind die finanziellen Möglichkeiten auch vorhanden - und bei uns wird schon bei einer Veränderung von 13 auf 12 geächzt. Übrigens gibt es die 12 schon in Thüringen - dort jedoch gibt es keine "67%-Kinder" (selbst Arbeitslose dürfen ihre Kinder 9h in die Kita bringen, bei uns werden aus 3 Kindern aus einem Haushalt, in dem einer der Elternteile arbeitslos ist 2 Kinder in der Abrechnung zu je 6h. Die Arbeit bleibt jedoch die gleiche.)

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    Pixelghost
    08.07.2014

    "Omas in die Kitas"

    Diese Schlagzeile ist eine Beleidigung für all die Erzieherinnen und Erzieher die täglich diesen harten Job machen. Das ist nichts für Omas und Opas.

    Und außerdem braucht es keine Hilfskräfte, sondern bestens ausgebildete ErzieherInnen. Dafür und für eine faire Bezahlung braucht man GELD!!!

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    Fnord23
    23.05.2014

    Was soll mit der Schlagzeile: "Omas in die Kitas" impliziert werden? Opas gibt es ja auch noch - u. a. Aber darum geht es gar nicht. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich den Herrn T. jemals loben werde... Er hat das KitaG gelesen. Oder lesen lassen.

    Im Sächs. KitaG steht unter Personal:
    § 12 Personal

    (1) Kindertageseinrichtungen müssen... Die Arbeit der Fachkräfte kann durch weitere geeignete Mitarbeiter sowie durch Eltern unterstützt werden.

    Insofern greift Herr T. die Forderung der Eltervertretungen C, DD,L auf. Jeder Träger, jede Kommune kann, wenn die Notwendigkeit erkannt wird, sofort mehr Personal zur Entlastung einstellen. Einige Kommunen tun das. Es gibt auch einzelne Träger, die ohne viel Gedöns einfach bessere Bedingungen für die Kinder schaffen. Wie wir seit 2012 meinen wird es keine sachsenweite Lösung geben. Wer die Notwendigkeit erkannt hat, kann sich auf kommunaler Ebene, oder als Träger einen Plan machen. Wer nicht, der nicht. Das ist zwar schade für die Kinder. Aber man kann dann immer sagen: "Wir haben doch versucht die Verantwortung nach DD abzuschieben. Handeln wollten wir nicht." Wie wäre es mit creativen Lösungen für das Problem?



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