Ostdeutsche Bundesländer setzen auf Schulkooperationen

Erfurt/Magdeburg/Potsdam/Dresden (dpa/th) - Um auf sinkende Schülerzahlen in ländlichen Gebieten zu reagieren, setzen mehrere ostdeutsche Bundesländer auf Schulkooperationen. In Brandenburg entstehen immer mehr Schulzentren, wo Kinder und Jugendliche gemeinsam bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden - an einem Standort und unter einer Schulleitung. Nach Angaben des dortigen Bildungsministeriums gibt es seit diesem Schuljahr 41 solcher Zentren. In Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen sich dagegen kleine Schulen zusammenschließen und Lehrer teilen, um bei Krankheit Unterrichtsausfall zu verhindern.

Gerade in den ländlichen Regionen fehlt es oft an Lehrern. Sachsen will darauf unter anderem mit einem 1,7 Milliarden Euro teuren Handlungspaket reagieren und junge Lehrer wieder verbeamten.

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