Pandadame Nima im Tierpark Görlitz gestorben

Görlitz (dpa/sn) - Pandadame Nima ist im Tierpark Görlitz gestorben. Der Publikumsliebling sei plötzlich leblos aufgefunden worden, teilte der Zoo am Freitag mit. Zuvor hatte das Tier unter anderem an Appetitlosigkeit gelitten, sich aber nach einer Behandlung wieder gut erholt. Das Landesuntersuchungsamt in Dresden habe Nima untersucht, konnte aber keine Erklärung für deren Tod finden. Das Tier befand sich laut Befund in einem hervorragenden gesundheitlichen Zustand. Nun sollen weitere Untersuchungen folgen.

Nima war 2012 einjährig aus Warschau nach Görlitz gekommen. Sie brachte dort sechs Jungtiere zur Welt und zog sie auch dort auf. Wegen des Todes seiner Mutter, bleibt der im vergangenen Jahr geborene Nishuu, der laut Zuchtbuchempfehlung in einen Zoo nach Luxemburg gehen soll, etwas länger an seinem Geburtsort und leistet damit Vater Metok noch bis zum Herbst Gesellschaft.

Der Görlitzer Tierpark hält und züchtet seit mehr als 20 Jahren den in seinem Verbreitungsgebiet aufgrund von Lebensraumzerstörung, illegaler Jagd und Krankheiten stark bedrohten Roten Panda. Sein natürlicher Lebensraum sind das östliche Himalaya und das südwestliche China. Das europäische Erhaltungszuchtprogramm, an dem der Görlitzer Tierpark seit Beginn seiner Panda-Haltung teilnimmt, koordiniert derzeit etwa 400 Katzenbären in europäischen Zoos.

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