Pegida-Demonstration gegen Pandemie-Eindämmung in Dresden

Dresden (dpa/sn) - Die islam- und ausländerfeindliche Bewegung Pegida hat am Montagabend in Dresden gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. An der Kundgebung auf dem Altmarkt beteiligten sich etwa 300 Personen, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Störungen habe es nicht gegeben. An einer Gegenkundgebung hätten sich zehn Menschen beteiligt, hieß es.

Einem Aufruf zu einem «Spaziergang» durch die Dresdner Innenstadt folgten anschließend etwa 200 Menschen, wie es hieß. Diese Versammlung war den Angaben zufolge nicht angemeldet. Die Polizei stellte die Identitäten von vier Personen fest, die den «Spaziergang» angeführt haben sollen. Vergleichbaren Aufrufen folgten rund 300 Menschen in Meißen, 220 in Großenhain, jeweils etwa 100 in Coswig und in Wilsdruff sowie kleinere Menschengruppen in weiteren Städten des Landes. «Bei allen festgestellten Spaziergängen reagierten die Versammlungsteilnehmer nicht auf das Ansprechen der Einsatzkräfte.»

Die «Spaziergänge» richteten sich nach Angaben eines Polizeisprechers in Dresden gegen die Corona-Politik.

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