Posthume Einblicke: Autobiografie von Karusseit erscheint

Berlin (dpa) - Die Lese-Tour mit ihr war schon geplant. Sechs Wochen nach dem Tod von Ursula Karusseit ist am Freitag die Autobiografie der Schauspielerin erschienen. An dem Buch mit dem Titel «Zugabe» hatte die 79-Jährige bis kurz vor ihrem überraschenden Tod geschrieben. «Die letzten Korrekturen am Buch hatte sie gerade erledigt», schreibt der Verlag Neues Leben im Vorwort. «Sie freute sich auf dieses Buch, mit dem sie auf Lesetour gehen wollte - freute sich auf die Begegnung mit ihrem Publikum.»

Karusseit starb am 1. Februar in einem Krankenhaus in Berlin. Im August wäre sie 80 Jahre alt geworden. Zwei Lesungen gibt es nun: am 17. März im brandenburgischen Theater am Rand und am 27. März in Berlin.

Im Theater am Rand hatte die Schauspielerin gerne auf der Bühne gestanden. Die Lesung dort ist nun eine Gedenkfeier. In der Ankündigung heißt es: «Klar, mit 79 Jahren kann man gehen. Aber doch nicht «Usch». So wurde sie von ihren Freunden genannt. Die lebenspralle, energetische Schauspielerin mit ihrem eigenen Humor. Die unverwechselbare Künstlerin mit wunderbaren menschlichen Tugenden.» Zahlreiche Weggefährten erinnern nun an Karusseit, darunter Herbert Köfer, Gisela Steineckert, Angelika Mann und Thomas Rühmann.

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