Reinsberg und die Rechten: Warum ein Dorf ein Schloss kauft

Eine Gemeinde in Mittelsachsen mit 2800 Einwohnern erwirbt einen alten Herrschersitz mit millionenschwerem Sanierungsbedarf. Man wolle das Denkmal für die Öffentlichkeit retten, heißt es. Zuvor hatte ein Käufer ganz andere Absichten.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    7
    Dickkopf100
    10.07.2020

    Die Gemeinde wird sich gedacht haben, "Wehret den Anfängen". Sicher gut gedacht, fürchtet man vielleicht um den guten Ruf der Gegend. Ein mutiger Schritt, bedenkt man dabei die finanziellen Belastungen der Zukunft. Trotzdem begrüßenswert und ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Schritt, den man leider bei vielen mitteldeutsche Gemeinden schmerzlich vermisst...

  • 18
    9
    saxon1965
    10.07.2020

    Nun, wenn einem der potentielle Käufer nicht gefällt, ist es legitim vom Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Ich denke, dass würde jeder so machen.
    Das Argument mit ggf. negativen Auswirkungen auf den Ort und die Umgebung mag berechtigt sein.
    Spinnt man jedoch den Gedanken weiter, dann wird es kompliziert. Wenn man Teile des Objektes zu Wohnungen ausbauen will, wird man dann die Mieter nach deren Gesinnung aussortieren? Prinzipiell sollte davon ausgegangen werden, dass die Gedanken frei sind, solange daraus keine strafbaren Taten entstehen. Es wäre fatal, wenn es anders wäre!
    Ich habe bei so etwas immer ein Problem damit, dass man für sich nichts reklamieren sollte, dass man Anderen verwehrt. Diskriminierung ist in jeder Form und in jede Richtung abzulehnen.

  • 51
    15
    mathausmike
    10.07.2020

    Eine sehr gute Aktion von der Gemeinde Reinsberg.

  • 54
    14
    DerGebirger
    10.07.2020

    Eine gute Sache!

    Wäre wirklich ein solches Zentrum der IB in Reinsberg entstanden, hätte das die Gemeinde und die Gemeinden drum herum viel mehr gekostet.

  • 22
    53
    Tauchsieder
    10.07.2020

    Wenn sie sich da mal nicht finanziell überheben.
    Dies ist keine neue Art des Grundstückserwerb, Kauf von Immobilien nach Parteibuch. In den Ostgebieten war dies 40 Jahre lang gang und gäbe, vielleicht hat die Gemeinde auf alte Methoden zurückgegriffen.