Sachsens Kultusministerium sieht weitere Kita-Öffnung kritisch

Die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sei bei kleinen Kindern kaum möglich. Die Notbetreuung soll jedoch weiter ausgeweitet werden.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    cn3boj00
    28.04.2020

    Wie immer versichern sich die Verantwortlichen in Deutschland erst mal gegenseitig, was alles ungeklärt ist und was alles nicht geht, statt so schnell wie möglich zu klären, was denn gehen könnte. In anderen Ländern geht es auch!
    Die Ansteckung von Kindern, die aus gesunden Haushalten kommen, ist quasi nicht möglich. Es gibt auch keine Fallzahlen bei Kindern, oder habe ich das überlesen? Hygiene und Schutzmaßnahmen - vor allem auch beim Personal - sind auch in einer Kita möglich.
    Aber die Kinder sind in unserer Gesellschaft - im Gegensatz zu anderen Ländern - wie immer nicht wichtig.

  • 4
    2
    AliceAndreas
    28.04.2020

    Schade das es einfach nur rote Daumen gibt, statt Argumente warum die Kitas geschlossen bleiben sollten.

  • 11
    5
    Steech
    28.04.2020

    Es wird Bereiche geben in welchem abgewogen werden sollte, wodurch mehr Schaden entsteht. Die Belastungen auf Eltern und Kinder zieht sicher mehr gesundheitsschädliche Beeinträchtigungen nach sich als es in der völlig flach und einseitig geführten Diskussion zu lesen ist. Dieser Zustand ist für alle Eltern kaum tragbar. Viele sind planungsmäßig völlig am Limit, im Zwiespalt zwischen Kinderbetreuung und Arbeitgeber.

    Risiko 0, so wie es gerade gehandhabt wird keinen Möglichkeiten bieten um der Situation zu entkommen. Es zeigt nur wie Unwillig die Entscheidungen getroffen werden.

    Eins noch, um dem Aspekt des Kapitalismus noch mit ins Boot zu holen... Schade, das wir Eltern keine Lobby haben. Wir sind lästig und kosten Geld...

  • 14
    5
    620390
    28.04.2020

    Wenn der Dresdner Infektiologe Reinhard Berner kein Problem in einer Öffnung von Kitas und Grundschulen im Zuge von Lockerungen sieht, sollten unsere Minister, die sich auch nur beraten lassen, einfach mal solchen vertrauen. Es ist doch bereits mehrmals erwiesen, dass es nur eine Gruppe von potenziellen Überträgern gibt und da kann man Kinder, zum weitest gehenden Teil, ausschließen. Gerade für Kinder ist es wichtig, das diese nach so langer Isolationszeit endlich wieder in Richtung Normalität übergehen können. Es ist für uns Erwachsene schon schwer, in solchen Ausnahmezuständen zu leben und überall nur noch von Corona umgeben zu sein.

  • 27
    18
    AliceAndreas
    28.04.2020

    Seit 6 Wochen gibt es eine Notbetreunung für ca 10% der Kinder, seit 1,5 Wochen für ca 20% der Kinder ... wie viel Corona Fälle gab es denn in Kitas, oder bei Erziehern durch die Kinder, oder bei Eltern bei denen als Herkunft die Kita nachvollzogen wurde?

    Null?! Und das obwohl sowohl Kinder als auch Erzieher bei der Notbetreunung wild durcheinander gewürfelt werden!

    Österreich hat seit 1,5 Wochen die Kitas wieder offen, aber in D natürlich nicht möglich.