Sachsens Landräte lehnen schärfere Regeln für Corona-Hotspots ab

Die Kreise wollen einheitliche Maßnahmen für den gesamten Freistaat - und sorgen damit für Unmut in der Koalition.

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77 Kommentare
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  • 5
    6
    Ich1966
    21.11.2020

    das hast du sehr gut erkannt:
    SandyB1980 (1980 nehme ich an ist dein Geburtsdatum)

    du willst im nächsten Leben Land
    rat werden warum nicht.

    Hiob hat den Tag seiner Geburt ver
    flucht.

    Und ich halte mich zwischen euch
    zweien auf möchte nicht mehr in
    diesem Land (das ist dann das ga
    nze Projekt BRD-Ost bzw. BRD-We
    st) geboren werden.

    Warum weil man wenn man norm
    al ist hier überhaupt nichts verlor
    en hat.

    Dieser Förderalusmus katapultiert
    uns in die Steinzeit zurück was das
    kostet welche Zeit (Zeit = Geld) ver
    plempert wird bei Maske ja/nein
    oder lasse ich es sein ist unvorst
    ellbar.

    Vielleicht bekommt man die Einig
    keit und Recht und Freiheit für alle
    noch hin unsere Jugend hat jetzt
    schon den Hauptgewinn!

  • 10
    2
    Lisa13
    21.11.2020

    Warum nicht mal alle Bundesländer die gleichen Maßnahmen? Jeder kocht oder will sein eigenes Süppchen kochen und denkt er ist der beste. Sachsen MP war immer für ein lockeres miteinander und plötzlich die Wende ? Angst um seinen Platz ...deshalb wieder alles wie beim ersten Look down ... Ausgangssperre ...was soll dieser Quatsch

  • 10
    5
    roxymaxi
    20.11.2020

    ... und wenn die Scheiße richtig kocht, dann ist Diktatur doch wieder recht.

  • 10
    5
    435200
    20.11.2020

    Sehr geehrte Herren Landräte!
    (Bei dieser Gelegenheit: In Sachsen gibt es soweit ich weiß derzeit keine einzige LandrätIN)

    Mit dieser Verweigerungshaltung ziehen Sie sich eindeutig aus Ihrer Verantwortung!
    Sie dürfen sich damit jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin, die sich mit COVID-19 infizieren, ganz persönlich auf Ihre Kappe nehmen.
    Soll ich Ihnen vielleicht einen Tee oder einen Kaffee vorbei bringen, während Sie die Pandemie aussitzen und die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Sorgen allein lassen?

    Die Wahl in ein solches Amt bringt neben repräsentativen Aufgaben wie Baumarkteröffnungen durchaus auch Pflichten mit sich. Ganz persönlich spreche ich hierbei Landrat Frank Vogel an, dessen aktuelles Programm zur Pandemiebekämpfung sich in einer wöchentliche Pressekonferenz zur Zahlenbekanntgabe erschöpft.

    Herr Vogel! Machen Sie endlich Ihren Job und fragen Sie nicht immer erst bei Papa Michael in Dresden nach!

  • 9
    1
    KTreppil
    20.11.2020

    Haben dafür wirklich alle Landräte gestimmt? Finde ich ungerecht, es sollten immer regional angepasst Maßnahmen ergriffen werden, nur so bleibt es glaubhaft und erreicht Akzeptanz. In Bayern läuft das doch auch. Sachsen ist zwar nicht so groß wie Bayern, aber auch nicht so klein, dass es nicht regionale Abstufungen geben sollte. Auf Dauer schafft das nur unnötig weiteren Unmut. Umgekehrt wäre vielleicht sogar ein Ansporn oder Anreiz gegeben. Wenn es aber so läuft, braucht man auch keine Landkreise und eigentlich auch keine Landräte. Die Problematik mit den Schulen u.ä. Einrichtungen ist doch auch nur vorgeschoben, es könnte doch ganz einfach geklärt werden. Je nachdem in welchem Kreis die Schule sich befindet, so gelten entsprechend die Regeln und sind für alle, die diese besuchen, bindend. Was ist z.B. daran so schwer zu regeln? Man merkt Überforderung in allen Ebenen, beunruhigend...

  • 67
    8
    BuboBubo
    20.11.2020

    Es ist schon seltsam. Einerseits wird vehement mehr Macht und Geld für die kommunale Selbstverwaltung gefordert, denn nur vor Ort könne man genau wissen, wo der Schuh drückt. Wenn es aber darum geht, im eigenen Kreis mehr Verantwortung zu übernehmen und man dabei möglicherweise unpopuläre Entscheidungen treffen muss, kneift man den Schwanz ein.
    Das alte Motto: Wascht mir den Pelz, aber macht mich nicht nass.
    Natürlich gibt es an Kreisgrenzen Probleme mit der Umsetzung. Was aber, wenn der Kreis eine Landesgrenze hat? Da gibt es dieselben Probleme, nur dass der Landrat "nichts dafür kann". Entweder man macht auf Föderalismus - und dann konsequent - oder man lässt es ganz sein. Nur die Rosinen herauspicken geht nicht.

  • 70
    9
    SandyB1980
    20.11.2020

    Also alles wie bisher: die Landräte wollen keine eigenen Entscheidungen treffen und warten auf Anweisungen aus Dresden, und dort wartet man erstmal auf Anweisungen aus Berlin.

    Also warten alle auf jeden - prima.
    In meinem nächsten Leben werde ich Landrat.